Mathe mal anders entdecken!

Mathe-NachmittagAm 26. April 2016 fand im Seminarraum des Pädas der mittlerweile schon traditionelle Mathe-Nachmittag für die 5. Klasse des Gymnasiums statt, welcher es zum Ziel hat bereits den Kleinsten zu zeigen, dass Mathe auch Spaß machen kann.

Denkt man an Mathe oder hört man nur das Wort Mathematik wird es vielen schon schwindelig und es kommen viele dunkle Erinnerungen oder Vorahnungen hoch. Doch, dass das nicht so sein muss zeigten am Dienstag, den 26. April, die Schüler der Abitur-Klasse von Frau Wagner. Diese bereiteten selbstständig einen Mathe-Tag für die Klasse 5 des Gymnasiums vor. „Unser Ziel war es zu zeigen, dass Mathe auch Spaß machen kann“ kommentiert Joelle Martin, eine der drei Organisatoren der J2, freudig.

Bereits beim Betreten des Seminarraums wurde klar: Heute geht es um irgendwas mit Zahlen, denn der Seminarraum war hergerichtet mit allen möglichen Dingen der Mathematik und der Zahlen-Welt. Direkt nach der Begrüßung durch die Fachbereichsleiterin Frau Wagner und einer Vorstellung der Organisatoren ging es los, man musste sich zu zu ordnen und sortieren. Schon da merkte man, dass auch das unbewusst sehr viel mit Mathematik zu tun hat. Weiter ging es mit den „Römischen Zahlen“, dieses Thema trug einige Überraschungen in sich. Auch immer wieder eine Überraschung ist das Thema „Kryptographie“, also die Verschlüsselung, hier waren die 5. Klässler auch selbst gefragt einen Zahlen-Code zu knacken um das Lösungswort herauszufinden.

Im Anschluss ging es um die allgemeine Mathematik im Alltag, dabei gab es viele erstaunte Gesichter, als die 5. Klässler erfuhren, dass eigentlich in allem irgendwie Mathematik steckt. Beim Fußball spielen oder beim Benutzen eines Smartphones, um nur zwei Beispiele zu nennen. Damit einher ging auch die „Fermi-Aufgabe“, mit welcher man unmögliche Fragen näherungsweise beantworten kann. Dann ging es in die zauberhafte Welt der Mathematik über, es wurde ein Möbius-Band gebastelt. Dieses ähnelt einem Zaubertrick, denn es hat keine Vorder- und keine Rückseite, der Übergang ist fließend, was für den ein oder anderen erstaunten Blick sorgte. Auch die Geschichte des Schachbretts überraschte viele, denn kaum jemand weiß, welch kluge und mathematische Geschichte hinter dem Schachbrett steckt.

Dann war der Mathe-Tag auch schon wieder vorbei. Mit einer Urkunde in der Hand verließen die Fünfer fröhlich den Raum und man konnte auch noch einige über Mathe reden hören. „Uns hat es sehr gut gefallen und großen Spaß gemacht“, mit diesen Worten fasste der Mit-Organisator Moritz Faller die Veranstaltung zusammen, Sophia Brunner fügte noch hinzu: „Ich glaube wir haben unser Ziel erreicht, so dass die Fünfer Mathe mal anders entdeckt haben!“.

Joelle Martin, Sophia Brunner & Moritz Faller