Viele Neuerungen am Päda

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Baden-Baden (up) – „Lebensraum Schule aktiv kennenlernen“: Unter diesem Motto stand am Samstag der Tag der offenen Tür am Pädagogium. Unter den Besuchern: viele Eltern von Viertklässlern, die entscheiden müssen, ob sie ihre Kinder auf Gymnasium, Real- oder Hauptschule schicken. Sie konnten sich über mehrere Neuheiten informieren, die an der Schule zu Beginn des Schuljahres umgesetzt worden sind.

So fungieren die „Päda“-Lehrer inzwischen als „Gastgeber“, das heißt, sie bleiben während der Unterrichtsstunden in einem festen Raum, den sie individuell einrichten können und in dem sie ihre Lernmittel immer parat haben. „Die Qualität des Unterrichts wurde so verbessert“, erklärte Französisch-Lehrerin Andrea Katzenberger im BT-Gespräch. Die Schüler sind deshalb häufiger unterwegs als früher, auch deshalb wurden die meisten Pausen zwischen den Unterrichtsstunden von fünf auf zehn Minuten verlängert. „Damit die Schüler auch in Ruhe an ihre Spinde gehen können“ um beispielsweise Bücher für die nächste Unterrichtsstunde zu holen, erklärt Katzenberger.

Neuerungen gibt es auch aus der Cafeteria zu vermelden, die nach dem Umbau jetzt doppelt so vielen hungrigen Schülern (und Lehrern) Platz bietet wie zuvor. Außerdem gibt es keine festen Essenszeiten mehr. Zwischen 12.30 Uhr und 14 Uhr können die Schüler ihre Mahlzeit zu sich nehmen. Die Bezahlung erfolgt mittels einer Chipkarte. Die Schulverwaltung konnte weiter in frei gewordene Räume des Pfarrhauses umziehen, wo seit den letzten Fasnachtsferien im Februar alle Fäden des Schulbetriebes zusammenlaufen. Am Päda lernen derzeit etwa 800 Schüler in den verschiedensten Schularten. Es gibt eine Grundschule, eine Realschule, ein allgemeinbildendes sowie ein Wirtschafts- und ein sozialwissenschaftliches Gymnasium. Ab dem nächsten Schuljahr können sich die Pennäler ab einschließlich der achten Klasse entscheiden, ob und wenn ja auf welches berufliche Gymnasium sie gehen wollen.

Am Tag der Offenen Tür galt wie übrigens sonst auch, das Prinzip „Schüler für Schüler“. Die Jugendlichen führten Interessierte übers Schulgelände, wo Sportvorführungen wie Fechten oder Einradfahren, aber auch Geschicklichkeitsspiele vorbereitet waren.