Werkbank statt Bleistift – SchülerInnen arbeiten am Sozialen Tag

Im Rahmen des Projektes ,,Sozialer Tag‘‘ haben die b-Klassen Eingangsklasse und Jahrgangsstufe 1 des allgemeinen Gymnasiums für ein soziales Projekt für einen Tag die Schulbank gegen das echte Berufsleben getauscht. Insgesamt wurden auf diese Weise knapp 2.000 Euro erarbeitet, womit die Organisation ordentlich unterstütz wird.

Das Projekt unterstützt die Aktion „Schüler helfen Leben“. Die Lernenden arbeiten einen Tag lang in einem Betrieb und der verdiente Lohn wird an die Organisation gespendet. Dadurch haben die SchülerInnen nicht nur eine gute Sache getan, sondern auch ins Berufsleben reingeschnuppert.

Die beiden Klassen haben diesen „Sozialen Tag“ am Donnerstag, 14.07., absolviert. Dabei waren wir in den verschiedensten Berufen tätig. Von Ärzten über Verkäufern bis zur Altenpflege war alles dabei.

Ich habe im Pflegeheim auf der Demenz-Station gearbeitet. Im vergangenen Jahr habe ich dort schon einmal ein Praktikum absolviert und wollte beim „Sozialen Tag“‘ einfach auch etwas Soziales machen. Dort half ich beim Betten machen, Frühstück verteilen und Essen ausgeben. Außerdem habe ich den Menschen vorgelesen und war mit ihnen im Garten. Ich fand es wirklich schön, wie überraschend positiv sich einige von den Dementen entwickelt haben.

Allerdings ist mir auch aufgefallen, wie anstrengend Arbeit ist, vor allem arbeiten im sozialen Bereich. Ich denke, der ,,Soziale Tag‘‘ war eine sehr gute Möglichkeit einmal in einen Beruf reinzuschauen und (be)/(ent)lohnt zu werden.

Caroline Florig, Gym J1b