Wochenende in Herrenwies Rheinblick 2017

Wir sind am Samstag, den 20. Mai 2017 vom Augustaplatz aus nach Herrenwies gefahren. Wir sind dann an der Jugendherberge angekommen, haben unsere Rucksäcke ausgepackt und unsere Betten bezogen. Danach hatten wir eine Stunde Freizeit und konnten uns austoben. Um 12:00 Uhr haben wir zu Mittag gegessen. Es gab Lasagne. Kurze Zeit später kam dann Herr Stefan Stölzl, ein Naturpädagoge, der uns an der Jugendherberge abgeholt hat und mit dem wir in den Wald gegangen sind. Im Wald angekommen haben wir uns bei einer Hütte versammelt. Dort hat er uns die Anweisung gegeben, dass wir an einem Bach nach Sandsteinen suchen sollen. Wir sind dann den Bach entlanggelaufen und haben die Steine gesucht und wir wurden alle nass. Als wir an einer Stelle ankamen, wo der Bach unter einer Brücke durchfließt, haben wir uns versammelt. Der Naturpädagoge hat noch die restlichen mit einem Jagdhorn gerufen. Wir sind dann auf einem Wald Pfad zurück in die Jugendherberge gegangen. An der Jugendherberge angekommen, hat uns der Naturpädagoge erklärt, dass wir mit den Steinen Farben herstellen sollen. Er hat uns schon fertige Farbe gezeigt und wir durften damit schon einmal Probe malen. Danach hat uns der Naturpädagoge gezeigt, wie man die Steine zu kleinem feinem Sand presst. Das haben wir auch getan. Als wir alles zu Sand gepresst haben, hatten wir leider keine Zeit mehr, sie zu Farbe zu verarbeiten. Daraufhin hatten wir wieder Freizeit und konnten uns austoben. Gegen 18:00 Uhr gab es Abendessen. Es gab Würstchen mit Brot, Senf und Ketschup. Nach dem Essen kam wieder Steffen und hat mit uns ein Feuer gemacht. Über dem Feuer haben wir uns einen Feuertrunk zusammengemixt, den wir anschließend getrunken haben. Dazu haben wir uns noch Stockbrot, Marshmellos und Grillwürstchen gegrillt. Das war alles sehr lecker! Als wir zu Ende getrunken und gegessen haben, haben wir das Feuer erlöscht und sind zusammen bei Anbruch der Dämmerung in den Wald gegangen. Im Wald haben wir dann ein Spiel gespielt, und zwar gab es Rehe und Wölfe. Die  Rehe mussten sich im Wald vor den Wölfen verstecken und leise Geräusche wiedergeben. Die Wölfe mussten sie finden. Als alle einmal Wolf waren, sind wir weiter gelaufen. Nach einer Weile sind wir an einen See gekommen, den wir kurz besichtigt haben. Als wir weiter gegangen sind, wurde es sehr dunkel. Wir mussten in der Dunkelheit über Bäche springen und durch Schlamm laufen. Aber das Schwierige war, dass keiner ein Licht an machen durfte! Wir sind an einem Seil angekommen, das zwischen den Bäumen angespannt war. Wir haben Augenbinden aufgesetzt bekommen und mussten uns am Seil mit „blinden“ Augen entlang tasten. Manchmal gab es auf dem Weg Wurzeln oder so was und wir sind gestolpert. Aber am Ende haben es doch alle geschafft. Wir weiter gelaufen und kamen in der Jugendherberge an. Wir haben da noch kurz in einem Raum das Kartenspiel ´Werwölfe` gespielt. Danach waren aber alle todmüde und wir sind einer nach dem anderen ins Bett gefallen. Als wir am nächsten Morgen aufstanden, waren wir noch todmüde. Um 08:00 Uhr gab es Frühstück. Zum Frühstück gab es frische, noch warme Brötchen und Belag. Danach sind wir wieder in unsere Zimmer gegangen und haben unsere Sachen zusammen gepackt. Als wir alles zusammen gepackt haben, hatten wir wieder ein bisschen Freizeit und konnten uns austoben. Nach dann ca. einer Stunde haben wir uns vor der Jugendherberge getroffen und sind zusammen, mit unserem Gepäck losgelaufen zu dem Berg ´Mehliskopf`. Auf dem Weg zum Mehliskopf sind wir wieder an den See gekommen, wo wir am letzten Abend schon waren. Als wir beim Mehliskopf angekommen sind, hat uns eine Frau namens Tanja begrüßt. Sie hat uns das Bogenschießen beigebracht. Wir haben da auf Zielscheiben und auf Ballons geschossen. Nach ca. 3 Stunden wurde die beste Gruppe mit einer Süßigkeit und einer Fanta belohnt. Es waren Sebastian, Dario und ich (Philipp). Wir sind dann weiter am Berg entlang gelaufen und haben uns an der Sommerrodelbahn etwas zum Mittagessen (Currywurst und Pommes) bestellt. Während der Wartezeit sind manche Trampolin gesprungen. Als das Essen kam, haben wir gegessen und haben abgemacht, wie oft wir Sommerrodelbahn fahren durften. Insgesamt durfte jeder drei Mal fahren, aber wenn man wollte, durfte man sich noch selber Tickets kaufen. Als wir fertig waren mit rodeln, haben wir uns an einem Spielplatz getroffen, der direkt neben der Sommerrodelbahn war. Dort haben wir gewartet, bis alle fertig waren. Wir haben noch ein paar tolle Fotos geschossen und sind anschließend losgelaufen zur Bushaltestelle, um zurück ins Internat zu fahren.

Es war für uns alle ein schönes, aufregendes und erlebnisreiches Wochenende.

Philipp Lasch, Gym 6