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100 Absolventen, 26 Mal die 1 vor dem Komma

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Was war das für ein Schuljahr! Fast fünf Monate des Schuljahres gab es keinen geregelten Präsenzunterricht, in der weiteren Zeit des Schuljahrs gab es vor allem „Regelunterricht unter Pandemiebedingungen“. Für Eltern, Lehrer*innen und Schüler*innen war es ein schweres Jahr mit viel zusätzlicher Belastung und vielen Hürden, die es zu nehmen galt und wer in diesem Jahr seinen Schulabschluss machte, musste sich vor allem darauf verlassen, dass es auch „online“ und mit wenig Präsenz funktionierte.

Und das tat es: Am Freitag, 16.7.2021 konnte man gemeinsam mit allen 100 Absolventinnen und Absolventen, deren Eltern und Lehrer*innen im DOCK1 des Rantastic in Haueneberstein feiern. Andreas Büchler begrüßte als Schulleiter der beiden beruflichen Gymnasien und freute sich über die große Zahl an Absolventen in diesem Jahr und die vielen sehr guten Leistungen. Johanna Schmucker hielt im Namen der Absolvent*innen die Abschlussrede und blickte auf die gemeinsam verbrachte Zeit zurück, um zu zeigen, dass gegenseitige Unterstützung und Hilfe dazu führt, dass das Wir immer mehr ist als das Ich.

Rüdiger Lorth sprach im Namen der Lehrerschaft und verglich die Schulzeit mit einer Autofahrt, bei der immer ein festes Ziel verfolgt wurde: Der jeweilige Schulabschluss. Deutlich wurde dabei aber auch, dass nicht nur das Ziel verfolgt wurde. Vielmehr war es die Aufgabe auch nach rechts und nach links zu blicken, um die nötigen Erfahrungen zu machen. Manchmal waren das nämlich genau die M omente, die einen auf das Leben nach der Schulzeit vorbereiten.

Zur Ausgabe der Abschlusszeugnisse fanden die Schulleiter Andreas und Michael Büchler sowie Matthias Fischer für jede Schülerin und jeden Schüler persönliche und passende Worte zum Abschied.

Die Absovent*innen der Realschule

Im Anschluss daran konnten insgesamt 26 Absolvent*innen mit der Note 1 vor dem Komma besonders geehrt werden: Schulbeste an der Realschule mit einem Notenschnitt von 1,3 wurde Helena Walz, am allgemeinbildenden Gymnasium Polina Druzhinina mit einem Notenschnitt von 1,0, am sozialwissenschaftlichen Gymnasium Marie Männle mit einem Schnitt von 1,3 und am Wirtschaftsgymnasium Paul Ziehmer ebenfalls mit einer 1,0 sowie 886 von 900 möglichen Punkten.

Neben Preisen für die Schulbesten wurden die Schüler*innen an dem Abend auch für herausragende fachliche Leistungen geehrt:  An der Realschule wurde Tabea Tasch für ihre Leistungen im Fach Alltagskultur, Ernährung, Soziales und Nora Seider für ihre Leistungen im Fach Technik und Deutsch geehrt. Im Fach Englisch ging der Preis der Realschule an Julian Mai, und im Fach Mathematik an die Schulbeste der Realschule, Helena Walz.

Die Abiturient*innen der beruflichen Gymnasien

In den Gymnasien ging die Alfred-Maul-Medaille für besondere Leistungen im Fach Sport in diesem Jahr an Dominique Windmüller vom allgemeinbildenden Gymnasium. Außerdem wurde Zoé Frederiksen im Fach Sport ausgezeichnet. Gleich vier Schüler aller Schularten konnten sich über Preise im Fach Bildende Kunst freuen: Alexa Gantert, Heinrich Höschele, Anna Grymbowski und Polian Druzhinina.

Weiter erhielten Tom Kilka vom allgemeinbildenden Gymnasium die Franz-Schnabel-Medaille für hervorragende Leistungen im Fach Geschichte, Michelle Eckstein vom Wirtschaftsgymnasium den Preis für Chemie von der Gesellschaft deutscher Chemiker, Victoria Reinicke (allgemeinbildendes Gymnasium) den Preis der deutschen physikalischen Gesellschaft und Paul Ziehmer vom Wirtschaftsgymnasium erhielt den Preis der deutschen Mathematiker-Vereinigung. Einen Preis von gleich allen drei Gesellschaften erhielt Pascal Metz vom allgemeinbildenden Gymnasium für herausragende Leistungen in den Fächern Mathematik, Chemie und Physik.

Am sozialwissenschaftlichen Gymnasium wurde Marie Männle für die beste Abiturarbeit mit 15 Notenpunkten im Profilfach „Pädagogik und Psychologie“ mit dem Preis der Heidehof-Stiftung ausgezeichnet. Auch Alexa Gantert wurde für ihre sehr guten Leistungen in diesem Fach geehrt. Am Wirtschaftsgymnasium gab es im Profilfach „Volks- und Betriebswirtschaftslehre“ gleich drei Mal 15 Notenpunkte: Paul Ziehmer, ausgezeichnet mit dem Südwestmetall-Preis und dem Preis des Vereins für Socialpolitik sowie Oskar Rietschle und Tom Schniedenharn.

Die Abiturient*innen des allgemeinbildenden Gymnasiums

Seit dem Jahr 2002 wird der Fremdsprachenpreis zur Förderung der Völkerverständigung vom Rotary-Club Baden-Baden-Merkur ausgelobt. Mit drei Abiturienten war die Schulstiftung Pädagogium ganz vorne mit dabei: Polina Druzhinina, Paul Ziehmer und Sofia Lorenz erhielten den begehrten Preis in diesem Jahr.

Die Scheffelpreise für besondere Leistungen im Fach Deutsch an Marcia Fraas vom allgemeinbildenden Gymnasium, Paul Ziehmer vom Wirtschaftsgymnasium und Marie Männle vom sozialwissenschaftlichen Gymnasium.

Für ihr besonderes Engagement für die Schulgemeinschaft und insbesondere ihren Einsatz im sozialen Bereich ehrte abschließend Schulleiter und Geschäftsführer Michael Büchler die beiden Schülerinnen Victoria Reinicke und Johanna Schmucker, die Schlossbergmedaille für ihr soziales Engagement erhielt Zoé Frederiksen.

Mit einem ganz besonderen Programmpunkt konnte die VEFA, die Vereinigung der Eltern, Freunde und Altschüler des Päda, aufwarten: Sie hielten für die Abiturientinnen „Zeitkapseln“ bereit, in die jede Schülerin und jeder Schüler Erinnerungsstücke oder Briefe an das zukünftige Ich hineinlegen konnte. Die Kapseln werden luftdicht verschlossen und auf dem Schlossberg einen Platz finden, bis in 8 Jahren. Dann wird die VEFA die Schüler*innen wieder einladen und die Kapseln werden geöffnet.

Musikalische Begleitung durch den Chor

Im Anschluss an die Ehrungen übernahmen die Absolvent*innen das weitere Programm und sorgten mit ihren Beiträgen für eine bunte und gelungene Abschlussfeier 2021.