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Ein Haufen Materialien: Frottage im Fach Bildende Kunst

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Die RS5b hat im Fach Bildende Kunst die Technik der Frottage erprobt, die von dem Maler Max Ernst zu einer Kunstform erhoben worden war. Als die Lehrerin Uta Kollmann zum Beginn der Doppelstunde einen Haufen Materialien mit rauen Oberflächen, ein Blatt weißes Papier und einen weichen Bleistift präsentierte, gab es erst mal großes Rätseln darüber, was damit jetzt zu machen sei. Erst als Frau Kollmann noch ein 50Cent Stück dazu legte, fiel der sprichwörtliche Groschen. Das Durchreiben der reliefartigen Oberfläche auf ein Papier kennt ja jedes Kind. Frottage hat übrigens schon etwas mit Frottée zu tun, denn es geht um reiben…(frotter:  frz.reiben).

Nach dem Ausprobieren, wie man denn die besten Ergebnisse beim Reiben erzielen kann, gab es die erste Aufgabe: es sollen möglichst viele Oberflächen auf einem DIN A4 Blatt gesammelt werden. Dazu ging es bald raus aus dem Klassenzimmer, denn es gibt ja überall auf dem Schulgelände brauchbare Oberflächen, die das A4 Blatt bald gefüllt werden lassen.

 

Nur, was macht man nun mit dieser schönen Sammlung? Max Ernst, der sich gern vom Zufall leiten ließ, erschuf mit der Frottagetechnik seltsame Wesen. So etwas durften die Schüler*innen nun auch probieren. Vorgabe war, dass keine Umrisslinie zum Einsatz kommen sollte und das war nun ganz schön schwierig. Allen Schwierigkeiten zum Trotz ist aber doch das ein oder andere Wesen und Fantasietier dabei entstanden, aber sehen Sie selbst: