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Endlich gut angezogen: Unser Chemiekurs bei der BASF

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Vor der Verwandlung…

Straßennamen wie Trichter-, Ammoniak- oder auch Hochdruckstraße die für Nichtchemiker surreal klingen mögen, sind bei der BASF in Ludwigshafen pure Realität.

Dies konnten die Schülerinnen und Schüler des Chemie-Leistungskurses, bestehend aus dem diesjährigen Abiturjahrgang der Jahrgangsstufe 2 und den heranwachsenden Abiturienten aus der Jahrgangsstufe 1 am 14. Mai, einem sommerlichen Dienstag, hautnah miterleben.

Die BASF, mit 240 Standorten auf 6 Kontinente verteilt, ist einer der größten Chemiekonzerne weltweit und der Arbeitgeber von über 100.000 Menschen. Ob Chemie im Alltag oder in der Industrie, alle Facetten der Naturwissenschaft wurden uns durch Modelle, Versuche und eine Führung durch Industriepark und Besucherzentrum veranschaulicht.

Die einzelnen Ebenen des Besucherzentrums brachten jeweils unterschiedliche Themen mit sich. Erstere war sehr interaktiv gestaltet und legte den Fokus auf Chemie im Alltag. Nach einem kurzen historischen Überblick der BASF, folgte eine Vielzahl an illustrativer Modelle, welche sich vor allem mit der Chemie im Wirtschaftssektor beschäftigten. Durch unterschiedlichste Gestaltungen und Interaktionsmöglichkeiten war im Besucherzentrum für jeden etwas dabei.

Bevor wir abschließend die Produktion von Styrudor-Dämmplatten hautnah miterleben durften, mussten wir uns natürlich erst einmal entsprechend einkleiden. Mit Schutzkleidung, Schutzhelm, und Schutzbrille ging es zum Reisebus, welcher uns durch die BASF deren Produktionsgebäude und schließlich zur Styrudor Fabrik führte:

Endlich gut gekleidet. Es heißt, der Fachlehrer (hinten, links) überlegt, diese Kleidung verpflichtend für den Unterricht einzuführen. Finden wir großartig!

In der Fabrik angekommen führte uns unser Besucherbetreuer durch die einzelnen Schritte der Produktion von Styrudor. Glücklicherweise konnten wir unseren Betreuer im lauten Werk optimal verstehen und somit viel Input zu den einzelnen Schritten erhalten.

Alles ich Chemie: Auch im Biergarten.
Zum Abschluss unseres chemisch geprägten Tages kehrten wir noch in einem Biergarten um die Ecke ein.
Zum unserem Glück brauchten die Köche für unser Essen nicht so lange wie die Ampel zum Besucherzentrum, um grün zu werden.

 

Bericht: Benjamin Arleth