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Schule macht Kinder krank!

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Carla Huber, Alisa Wetoschkina, Lea Steib, Gina Herre, LIam Vögele, Sofia Lorenz, Florian Meisch (v.l.n.r.)

Nein, keine Angst!

Das Pädagogium macht seine Schüler nicht krank. Denn der Zusammenhang zwischen den Erkenntnissen der Hirnforschung und der Pädagogik als Wissenschaft von Erziehung und Bildung ist der Forschungsgegenstand des diesjährigen Seminarkurses am sozialwissenschaftlichen Gymnasium der Schulstiftung Pädagogium.

Acht Schülerinnen und Schüler nehmen die zusätzliche Arbeit auf sich und erarbeiten in diesem Schuljahr in gut 70 Extrastunden und mit viel Engagement diesen Themenkomplex, um das Ergebnis in ihr Abitur mit einzubringen. Aufbauend auf einer vorgegebenen Grundlagenliteratur „Lernen: Gehirnforschung und die Schule des Lebens“ von Manfred Spitzer, bereiten die Schüler Kurzpräsentationen zum Thema vor, erstellen Exposés zur Vorstellung ihrer wissenschaftlichen Fragestellungen und verfassen abschließend eine Seminararbeit zu ihrem Gegenstand. Das ist ein Prozess, der so in jedem Studium an einer Universität zu finden ist.  So wird thematisch von einem der Schüler ein „verbessertes Schulkonzept“ im Sinne der Hirnforschung erstellt. Von anderen wird das Thema „Lernen mit ADHS“ oder „Lernen mit Alzheimer“ bearbeitet. Das Themenspektrum ist umfangreich und stößt auf reges Interesse bei den Schülern, von denen viel Eigenleistung erwartet wird. Denn der Seminarkurs vermittelt eben auch, wie das Arbeiten im Studium funktionieren wird: Es gibt keinen Lehrer, der einem immer wieder versucht alles beizubringen, geschweige denn kann ein Professor bei der Menge an Studenten auch nur in geringem Maße auf jeden einzelnen eingehen.

Wird die Chance also genutzt, erhalten die Schüler zweierlei: Eine gute Vorbereitung in Sachen eigenständiges Lernen sowie eine Anleitung zum wissenschaftlichen Arbeiten, wie es im Studium vorausgesetzt wird.

Gina Herre, Klasse SGJ1