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„Was kann man mit Philosophie eigentlich machen?“

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Jonas Witzel besuchte am 22. März 2019 den Philosophieunterricht am Päda. Dabei stand im Vordergrund, wie das Uni-Leben im Allgemeinen und die Disziplin der Philosophie im Speziellen funktionieren.

Ausgehend von der Ausgangsfrage „Warum man als Schüler Philosophie belegt“, begann der Austausch der SchülerInnen des Philosophie-Kurses und Jonas Witzel, Student der Philosophie und europäischen Ethnologie an der Universität Würzburg. Von den großen Philosophen, zentralen Themen der Philosophie und der Relevanz der Philosophie im Alltag handelten die 90 Minuten Unterrichtszeit.

Folglich diskutierten die SchülerInnen unter Jonas Witzels Anleitung beispielsweise über Nano-Bots, kleine Roboter, die zu medizinischen Zwecken eingesetzt werden, oder über die generelle Frage, ab wann ein Leben eigentlich lebenswert ist. An der Frage „Woran macht ihr den Menschen fest“, merkte man direkt, wie schnell ein Diskurs entstehen konnte, der belegt wie allgegenwärtig Philosophie sein kann.

Trotz des gegebenen Diskurses kam die Unsicherheit von John auf, der sich fragte: „Was kann man mit Philosophie eigentlich machen?“ Witzel deutete in der Hoffnung auf ein Überschwappen der Arbeitsmarktbewegung aus den USA auf seine eigene Zukunft. Dort bestünde folglich die Situation, dass viele examinierte Philosophen in Unternehmen eingestellt werden, da die Kompetenz zu denken, Prozesse und Texte analytisch zu hinterfragen und nach Widersprüchen zu suchen geschult werden, wie nur in wenigen anderen Disziplinen.

Rüdiger Lorth