Allgemein

„Wie bekomme ich den Job?“

Am Mittwoch, 15.05.2019, besuchte Headhunter Christoph Kleindienst das Pädagogium Baden-Baden. Christoph Kleindienst hielt einen Vortag rund um das Thema Bewerben für SchülerInnen der neunten, zehnten und elften Klassen.

Um 14 Uhr trafen sich die SchülerInnen in der Aula des Pädagogiums Baden-Badens, um den Vortrag mit dem Titel „Wie bekomme ich den Job?“ von Christoph Kleindienst zu folgen. Dieser gab dabei den künftigen BewerberInnen wichtige Tipps für ihre persönliche Zukunft. Ganz ohne Power-Point-Begleitung fesselte er die SchülerInnen durch seine spannende Rhetorik. Dabei verriet er den Zuhörenden seine Geheimtipps anhand wichtigster Sätze, die „Gold wert sind“, so Kleindienst. Wohl formuliert stellte er in diesem Zusammenhang die Bedeutung einer logischen Struktur in allen Bereichen dar: dem Anschreiben, Curriculum Vitae und Interview.

Getreu dem Motto „jeder hat das Recht auf große Ziele“, schilderte er den SchülerInnen auch seine persönlichen Erfahrungen. Abschließend formulierte Kleindienst, dass man „gar nicht darauf warten soll, dass eine Chance angeboten wird, sondern dass man seine Chance nutzt“. Eine erste Chance hatten die ZuhörerInnen bereits im Anschluss an die Veranstaltung, da sie direkt Fragen stellen oder sich beraten lassen konnten.

Rüdiger Lorth

Allgemein

Gedenken an die Bücherverbrennung vor 86 Jahren

„Das war ein Vorspiel nur, dort wo man Bücher verbrennt,…

…verbrennt man auch am Ende Menschen.” Kaum ein Satz von Heinrich Heine wird öfter zitiert. Heine hatte selbst eine Bücherverbrennung erlebt, auf der Wartburg. Später schreibt er über das Wartburgfest:

Bücherverbrennung am 10. Mai 1933

Andreas Faessler, „Buecherverbrennung braunschweig“,
CC BY-SA 3.0

„Auf der Wartburg krächzte die Vergangenheit ihren obskuren Rabengesang, und bei Fackellicht wurden Dummheiten gesagt und getan, die des blödsinnigsten Mittelalters würdig waren! (…) Auf der Wartburg herrschte jener beschränkte Teutomanismus, der viel von Liebe und Glaube greinte, dessen Liebe aber nichts anderes war als Haß des Fremden und dessen Glaube nur in der Unvernunft bestand, und der in seiner Unwissenheit nichts Besseres zu erfinden wußte als Bücher zu verbrennen!“

Am 10. Mai 1933 wurden dann in Deutschland wieder Bücher verbrannt und wieder waren es Studenten, welche diese ins Feuer warfen. Diese Aktion fand unter der Führung des Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbundes (NSDStB) auf dem ehemaligen Berliner Opernplatz (seit 1947 Bebelplatz) und in 21 weiteren deutschen Universitätsstädten statt. Die öffentlichen Bücherverbrennungen waren der Höhepunkt der sogenannten „Aktion wider den undeutschen Geist“, mit der kurz nach der „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten, im März 1933, die systematische Verfolgung jüdischer, marxistischer, pazifistischer und anderer oppositioneller oder politisch unliebsamer Schriftsteller begann.

Verschiedene Schülervorträge gestalteten den Rahmen zu einer anschließenden Diskussion.

An dieses Geschehen wollen die Schülerinnen und Schüler der Eingangsklassen des Pädagogiums erinnern. Am Freitag 10. Mai 2019 werden Sie gemeinsam mit ihren Deutschlehrern Herr Bogner, Herr Köhler und Herr Rupp die historischen Ereignisse ins Bewusstsein rufen, bevor einige Schüler in Präsentationen manche der damals verfolgten Schriftsteller vorstellen und damit zeigen, dass die Verbrennung der Werke nicht zum Vergessen geführt hat und niemals führen darf: Kurt Tucholsky, Erich Kästner, Sigmund Freud und andere.

Zum Abschluss wird es ein gemeinsames Gespräch geben, in dem an heutige Fragen angeknüpft wird: Wie weit gehen Meinungs- und Pressefreiheit in einem modernen demokratischen Staat? Gibt es Bücher, die man verbieten soll oder muss? Wo sehen wir heute bei uns und in anderen Staaten diese Freiheiten beschränkt oder gefährdet?

Joachim Köhler

Allgemein

Mamma Mia – Ein mitreißendes 1. Mai Musical

Vom Broadway nach Baden-Baden…

Alexisrael, Mamma Mia Broadway, CC BY-SA 3.0

Für den „Tag der Arbeit“ hatte Frau Sajzewa ein ganz besonderes Programm für die Mädchen Haus Sonnenburg organisiert. Am Mittag holten wir uns Eintrittskarten am Festspielhaus ab und verbrachten die verbleibende Zeit bis zum Einlass um 14:00 Uhr in der Lindentaler Allee mit angeregten Gesprächen und genossen die sanfte Frühlingswärme. Nach einem gemütlichen Spaziergang zurück zum Festspielhaus wurden wir dort von der eindrucksvollen Vorhalle in Empfang genommen und warteten noch einmal eine kurze Zeit bis Einläuten den Beginn des modernen Musicals in einer neuen deutschen Interpretation angekündigte. Das Stück startete mit einer beschwingenden Ouvertüre bestehend aus einem Mix-Up der verwendeten Stücke. Die Schauspieler strahlten nur so vor Energie und so war es kein Wunder, dass der halbe Saal bei den Liedern mitwippte. Auch wenn es uns erst enttäuschte, dass die Lieder in einer deutschen Version vorgetragen wurden, so schafften es die Sänger doch schnell diese Enttäuschung durch ein breites Lächeln zu ersetzen. Am Ende bekam das Ensemble Standing Ovation und bei „Waterloo“ stand dann niemand mehr still. Mit der lebensfrohen Musik Abbas im Herzen und einem Strahlen im Gesicht verließen die Besucher an diesem Nachmittag das Festspielhaus Baden Baden und machten sich mit einer Rose in der Hand auf den Heimweg,  „Mama Mia“ auf den Lippen. Es war ein wundervoller Feiertag der uns Internatlern ein wunderbares Gemeinschaftserlebnis verschafft hat.

Theodora Haselwander, Gym J1

Allgemein

Schulsanitätsdienstwettbewerb

Unsere Schülergruppe bestand aus sieben Personen. Die Einführung der Leitung vom MLG und dem DRK war kurz und informativ, daher hatten wir keine Langeweile und waren sehr gespannt auf die Aufgaben, die uns erwarteten. Dann ging es los und der Wettbewerb begann. Zusammen gingen wir zu den Stationen und teilten unsere Gruppe für den ersten „Fake“-Einsatz ein. Im Großen und Ganzen hat es sehr viel Freude gemacht, alle sieben Stationen zu bearbeiten. Es gab auch Spaß-Stationen, bei denen wir ein Rätsel oder mithilfe unseres Allgemeinwissens ein Baden-Baden-Quiz lösen mussten. Nach dem Wettbewerb gab es im Anschluss ein leckeres Mittagessen und danach die Auswertung. Dafür, dass wir fast nur Sani-Neulinge beim Wettbewerb hatten, haben wir uns mit einem zweiten Platz sehr gut geschlagen.

Vor allem hat es uns als Team sehr viel Spaß gemacht an dem diesjährigen Wettbewerb teilzunehmen.

Gleb Janickij  (Gym E)


Allgemein Internat Presse

Das Internatshaus Schlossblick auf 1. Mai-Tour

Das Internatshaus „Schlossblick“ fuhr am 1. Mai in Richtung Schwarzwald und unternahm einen Ausflug zur Schwarzenbachtalsperre. Der groß angelegte Stausee ist nicht nur wunderschön anzusehen, sondern eignet sich auch gut, um eine kleine Wanderung entlang des Ufers zu unternehmen. Bei herrlichem Sonnenschein haben wir uns danach mehrere Tretboote ausgeliehen und amüsierten uns eine Stunde lang auf dem Wasser. Mutige sprangen in das 10 Grad kühle Nass. Nach einer kurzen Stärkung ging es weiter zum Freizeit- und Abenteuergelände am Mehliskopf. Dort fuhren wir zwei Runden mit der Sommerrodelbahn. Mit guter Laune und noch einem abschließenden Eis ging es wieder zurück nach Baden-Baden und wir ließen den Abend ganz gemütlich ausklingen.

Josef Schorn

Allgemein Presse

Schach – Tipps & Strategien

Am 11. April 2019 ging es für Patricia Dangremont und ihre Schach AG in die Cité. Aber nicht zum Shoppen, sondern zum „Grenke Chess Open & Classic“. Veranstaltet wurde das Ganze von dem mehrfachen Schachmeister Sebastian Siebrecht. Das Thema des heutigen Tages war „Schachunterricht für Kinder und Schulklassen“. Wobei uns Experten für bekannte, aber auch neue Tricks zur Seite standen.

Warten darauf, wie der Gegner reagiert.

Ich persönlich fand es interessant, wie wir uns eine Weile „nur“ mit den Bauern beschäftigen sollten, um auf diese Weise die Funktion der Bauern beim Schach besser kennenzulernen. Im Anschluss folgte die Strategie „Dame gegen Bauern“. Das Ziel war: 1. Die Bauern sollten eine Figur auf eines der letzten Quadrate der gegenüberliegenden Seite bringen 2. Die Dame sollte alle Bauern schlagen. Bei diesen Übungen spielten die anderen Figuren keine Rolle.

Dank der Experten wurden wir in die Insider-Welt der großen Schachmeister eingeführt. Wer weiß zum Beispiel, wie das schnellstmögliche Matt im Schach heißt?

„Narrenmatt“. Es handelt sich hierbei um lediglich zwei Züge.

Während ein Teil von uns beim klassischen Schachbrettspiel gegeneinander neue Strategien kennenlernte, haben andere Teilnehmer unserer AG sich beim Laufschach ausgetobt. Hierbei werden Schachbrett und Uhr weitgetrennt voneinander aufgestellt. Die Spieler müssen auf Zeit während des Spiels zwischen Brett und Uhr hin- und herlaufen.

Ebenfalls sind wir gegen unsere persönliche Meisterin, Frau Dangremont, auf dem überdimensionalen Schachbrett angetreten.

Leonard Fuhrmann

Allgemein

Berufsorientierung mal anders

Die virtuelle Realität ermöglichte Dank des Angebots der Organisation „Dein erster Tag“ einen Job-Einblick der etwas anderen Art in den 9. Klassen des Pädagogiums.

Betriebsbesichtigungen im 360 Grad- Modus konnten die SchülerInnen mit den zur Verfügung gestellten Geräten erleben: Dazu gehörte eine VR-Brille und ein Smartphone mit der vorinstallierten Software.

Vom Koch zum Drogist, vom studierten Elektroingenieur bis hin zum Vertriebler im Verkauf konnte man über die unterschiedlichsten Jobs nicht nur wesentliche Details erfahren. Vielmehr wurde man direkt zum Arbeiter oder Angestellten, indem man in dessen Wirkungsfeld eintauchen konnte. Innerhalb weniger Minuten bewegte man sich folglich aus einer Küche in eine Fabrikhalle, um anschließend am PC zu sitzen und ein Büro von innen zu sehen.

So konnte man Informationen erhalten, welche weder trocken vermittelt noch zu ausführlich schriftlich dargestellt wurden. Im gesamten Portfolio der beruflichen Orientierung am Pädagogium stellt dieses Angebot somit eine neue, eine weitere Möglichkeit dar!

Rüdiger Lorth

Allgemein Berufliche Gymnasien Gymnasium Presse Realschule

„Netzwerk Beruf – Triff deinen Chef“

Beginnend mit einem Vortrag trafen sich am 27.03.2019 circa 150 Schüler des Pädagogiums in der Aula. Anschließend gab es mit Selbstständigen, Geschäftsführern und Personalvertretern mehrere Austauschmöglichkeiten in kleinen Runden. Dabei konnten den „Chefs von morgen“, wie Andreas Büchler, Geschäftsführer der Schulstiftung Pädagogium, die Experten in seiner Begrüßungsrede nannte, viele Fragen gestellt werden, um Insiderwissen rund um die Themen Bewerbung und Beruf zu erhalten.

Dr. Simone Klein, Headhunterin und Buchautorin aus Baden-Baden, stellte eingangs in einem Impulsvortrag dar, inwieweit Veränderungen als Chance wahrgenommen werden müssen. Dabei gab sie den Schülern des Pädagogiums an die Hand, dass diese so kreativ wie möglich bei der Gestaltung des neuen Lebensabschnitts sein sollten.

Weitere Tipps erfuhren die künftigen Auszubildenden und Studenten in den anschließend stattfinden Einzelgesprächen. In Gruppen mit maximal acht Gesprächsteilnehmern stellten 27 führende Kräfte aus einem breit gefächertem Berufsspektrum in aller Kürze ihre jeweiligen Branchen dar. Zur Sprache kamen dabei neben den Erwartungen, auf welche die Schulabsolvierenden treffen, auch Erfahrungen der ExpertInnen. Michelle Eckstein, Schülerin aus der Eingangsklasse des Wirtschaftsgymnasiums, stellte nach dem Gespräch mit Kerstin Bender, Personalreferentin der Betty Barclay Group fest, „Was alles in dieser Branche angeboten aber auch erwartet wird, habe ich mir gar nicht ausmalen können.“ Für Gespräche standen Referenten aus elf Bereichen zur Verfügung: Dazu zählten Vertreter aus dem Dienstleistungs- und Bankengewerbe, den Medien, des Marketings, des Handwerks oder der Industrie.

Im Zuge der beruflichen Orientierung haben die SchülerInnen des Pädagogiums folglich eine weitere Chance erhalten, auf das Berufs- und Studienleben nach der Schule besser vorbereitet zu werden.

Rüdiger Lorth

Allgemein Gymnasium Presse

„Was kann man mit Philosophie eigentlich machen?“

Jonas Witzel besuchte am 22. März 2019 den Philosophieunterricht am Päda. Dabei stand im Vordergrund, wie das Uni-Leben im Allgemeinen und die Disziplin der Philosophie im Speziellen funktionieren.

Ausgehend von der Ausgangsfrage „Warum man als Schüler Philosophie belegt“, begann der Austausch der SchülerInnen des Philosophie-Kurses und Jonas Witzel, Student der Philosophie und europäischen Ethnologie an der Universität Würzburg. Von den großen Philosophen, zentralen Themen der Philosophie und der Relevanz der Philosophie im Alltag handelten die 90 Minuten Unterrichtszeit.

Folglich diskutierten die SchülerInnen unter Jonas Witzels Anleitung beispielsweise über Nano-Bots, kleine Roboter, die zu medizinischen Zwecken eingesetzt werden, oder über die generelle Frage, ab wann ein Leben eigentlich lebenswert ist. An der Frage „Woran macht ihr den Menschen fest“, merkte man direkt, wie schnell ein Diskurs entstehen konnte, der belegt wie allgegenwärtig Philosophie sein kann.

Trotz des gegebenen Diskurses kam die Unsicherheit von John auf, der sich fragte: „Was kann man mit Philosophie eigentlich machen?“ Witzel deutete in der Hoffnung auf ein Überschwappen der Arbeitsmarktbewegung aus den USA auf seine eigene Zukunft. Dort bestünde folglich die Situation, dass viele examinierte Philosophen in Unternehmen eingestellt werden, da die Kompetenz zu denken, Prozesse und Texte analytisch zu hinterfragen und nach Widersprüchen zu suchen geschult werden, wie nur in wenigen anderen Disziplinen.

Rüdiger Lorth

 

Allgemein Gymnasium Presse

„Was ist mir wichtig im Leben“ – Aus der Schule in die Berufswelt

Am 19. und 20. März 2019 haben die Klassen 9a und 9b des Gymnasiums das Berufsinformationszentrum in Rastatt besucht.

Zu Beginn standen die Frag im Raum, welche Berufe für einen Praktikumsplatz von Interesse sein könnten. Christine Karwath, Berufsberaterin der Arbeitsagentur Rastatt, stand dabei die ganze Zeit mit Tipps und Ratschlägen nicht nur bei Präsentationen rund um die Berufswahl als Expertin zur Seite. Weiterhin hatten die SchülerInnen einen Test zur Berufs- und Studienfeldorientierung zu absolvieren. 48 Fragen, wie zum Beispiel ob man sich gerne mit Regelungen im Umgang mit Umwelt und Natur beschäftigt, haben dabei geholfen, sich selbst entsprechend seiner Fähigkeiten zu orientieren. Als Ergebnis ergaben sich Studienfelder, bezüglich derer man sich anschließend am PC informieren konnte. Auf den Homepages „berufe.net“ bis zu „planet-beruf.de“ oder „was-studiere-ich.de“ konnten sich die Orientierenden Wissenswertes über mögliche Studienfächer oder Berufe erfahren. So stellte Jan am Ende der Veranstaltung fest, „Jetzt kann ich mit der Bewerbung für mein Praktikum beginnen.“

Rüdiger Lorth