Alle Presse

Hohe Zufriedenheit mit dem Onlineunterricht

108 Views

Bereits im April 2020 hatten wir bei unseren Eltern den Onlineunterricht evaluiert. Dass zu Beginn der Pandemie mit der Einführung der Lernplattform Teams ein großer Schritt in Richtung „guter Onlineunterricht“ unternommen wurde, zeigt sich nun auch in einer Evaluation vom Februar 2021. Mittlerweile sind es rund 95% aller Eltern, die eine sehr hohe bis hohe Zufriedenheit mit der Lernplattform zurückmelden, die wirklich viel zu leisten in der Lage ist. So erhält der Onlineunterricht in Schulnoten aktuell eine glatte 2,0. Ein Ergebnis, über das sich Schulleitung und Fachlehrer*innen freuen dürfen. Problematisch ist trotzdem hier und da die Internetverbindung; hierzu wurde den Eltern in einer separaten Rückmeldung ein Tipp gegeben.

Aber alle Freude kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Wunsch nach Präsenzunterricht auch in der aktuellen Umfrage sehr groß ist: So wünschen sich die Eltern, dass die lange Zeit, die ihre Kinder vor dem digitalen Endgerät verbringen müssen, bald zu Ende geht. Wenn zudem noch viele Hausaufgaben gegeben werden, ist das der notwendigen täglichen Bewegung nicht zuträglich.

Neben der wichtigen Erkenntnis, dass im Onlineunterricht oft „weniger gleich mehr“ ist, bietet die Schulstiftung Pädagogium im zweiten Lockdown neben den klassischen Unterrichtsfächern auch Freizeitangebote und Aktivitäten am Nachmittag an. So erhalten die Schüler*innen für den Nachmittag Anregungen, Aufgaben, Tipps und Hilfe bei der täglichen Freizeitgestaltung.

Bei gutem Wetter nach draußen

Hier wird gemeinsam Stadt, Land, Fluss gespielt, gebastelt, gebacken oder gekocht. Jonglieren mit einfachen Gegenständen oder Falttechniken mit Papier kann man online lernen und die notwendige Bewegung ist mit dabei. Bei gutem Wetter wurden Schneemänner und Schneefrauen gebaut, die dann auf der Homepage der Schule präsentiert werden. Es werden Waldmandalas angelegt, Bäume bestimmt und Wildspuren gesucht. Kreative Onlinespiele wechseln sich ab mit digitalen Brettspielen bis hin zu Lauf- und Bewegungs- Challenges. Hier werden Kilometer, Laufstrecken und Minuten gezählt und jeder kämpft gegen die Gruppe, den Pädagogen und vor allem aber gegen sich selbst. Die Angebote sind freiwillig und können jederzeit wahrgenommen werden.

Schneemänner bauen

Neben all diesen Aktivitäten ist auch der persönliche Austausch ganz wichtig. So können die Schüler*innen wieder mehr miteinander in Kontakt treten und die Pädagogen haben Zeit für Probleme und Sorgen. Trotz der vielfältigen digitalen Möglichkeiten sind sich Schüler*innen und Pädagogen ausnahmsweise mal vollkommen einig: wie schön wäre es, wenn wieder alle in die Schule dürfen. Hoffentlich geht dieser Wunsch bald in Erfüllung.