White Horse Theatre am Pädagogium

Englisches Theater fasziniert Schülerinnen und Schüler

 Auch in diesem Jahr gastierte das White Horse Theatre wieder am Pädagogium mit je einem Stück für die Unter-und die Mittelstufe.

Die vier Akteure der Theatergruppe schafften es problemlos ihr Publikum mit ihren grandiosen schauspielerischen Fähigkeiten in den Bann zu ziehen, obwohl die Vorstellungen natürlich in englischer Sprache waren.

 

The „A Pinch of Salt“ begeisterte die Schülerinnen und Schüler der Unterstufe, die von den Schauspielern mit ihrem komödiantischen Talent gefesselt wurden.

Das Stück, eine spannende Neuerzählung des englischen Volksmärchens, das Shakespeare als Vorlage für ‚König Lear‘ verwendete, handelt von verrückten Königen, arroganten Prinzen, unterdrückten Dienern und blinden Bettlern.

Als sich Prinzessin Cordelia weigert, zusammen mit ihren dummen Schwestern dem König zu schmeicheln, wird sie vom Vater verstoßen und muss von nun an in der Welt außerhalb des Königsschlosses zurechtkommen.

Cordelia findet eine Anstellung als Küchenmagd am Hofe von Prinz Percy, der sich in eine schöne Frau verliebt, nicht wissend, dass diese als Magd bei ihm beschäftigt ist.

Natürlich darf das Happyend nicht fehlen und zur Freude aller findet das  Stück mit der Hochzeit am Hofe wie auch durch die Versöhnung Cordelias mit ihrem Vater ein glückliches Ende.

Die lustigen Einlagen, bei denen auch das Publikum mit einbezogen wurde, führten zu großer Freude unter den Zuschauern und frenetischer Applaus belohnte die Schauspieler für die gelungene Aufführung.

Hochaktuell aber nicht weniger amüsant war „Neighbours with Long Teeth“ das Stück für die Mittelstufe.

Neighbours with Long Teeth ist ein humorvolles Stück über Vampire, das zugleich gegen Fremdenfeindlichkeit aufruft.

Es handelt von Mr und Mrs Smith, die mit ihrem Sohn in einem respektablen Stadtviertel wohnen. Sie sind entsetzt, als sie ihre neuen Nachbarn kennen lernen – waschechte Vampire! Sohn Rick jedoch fühlt sich sofort zum Vampirmädchen Phylthia hingezogen.

Der Konflikt zwischen den intoleranten Eltern mit ihrem aufgeschlossenen Sohn ist der rote Faden des Stücks. Doch am Ende siegt die Vernunft und das Stück wird zu einem Plädoyer für Toleranz und Offenheit gegenüber anderen.

Das Stück unterhielt die Schülerinnen und Schüler, regte aber auch zu Nachdenken an. Auch hier zollten die anwesenden Schülerinnen und Schüler den professionell aufspielenden Künstlern mit ihrem lang anhaltenden Applaus ihre Anerkennung.

Die Kosten beider Aufführungen wurden komplett von der Vereinigung der Eltern, Freunde und Altschüler des Pädagogiums übernommen. Dafür sei der VEFA an dieser Stelle ganz herzlich gedankt.

Uwe Bissinger