„Da hängt ja mein Bild!“ 

Unsere Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 2 konnten am Montag bei der Vernissage zur Ausstellung „Bus der Habseligkeiten“ ihr eigenen Werke im Stadtmusseum Baden-Baden entdecken – und natürlich im angemieteten Bus, der in den nächsten Tagen durch Baden-Baden und Umland fährt und das Thema Flucht, Migration und „Unterwegs sein“ erfahrbar macht.

Mit der Ausstellung „Museum to go – Bus der Habseligkeiten“ zeigen das Stadtmuseum Baden-Baden und der Arbeitskreis Stolpersteine bewegende Geschichten von Menschen aus der Ukraine und der ehemaligen Sowjetunion. Im Mittelpunkt stehen 37 persönliche Gegenstände, die für Geflüchtete Erinnerung, Hoffnung und Halt bedeuten. Präsentiert werden die Objekte in einem umgebauten Linienbus, der durch Baden-Baden und den Landkreis Rastatt fährt. An dem Projekt wirkten auch rund 70 Schülerinnen und Schüler des Pädagogiums und des Richard-Wagner-Gymnasiums mit. Sie beschäftigten sich kreativ mit den Lebensgeschichten der Betroffenen und gestalteten Collagen, Theaterszenen und Trickfilme.

Die Ausstellung möchte zeigen, dass hinter Nachrichten über Krieg und Flucht immer persönliche Schicksale und echte Menschen stehen. Dort kann man in einem extra abgetrennten Mini-Kino auch die selbst erstellen Trickfilme bestaunen.