Liebe Schülerin, lieber Schüler, sehr geehrte Eltern,

das traditionsreiche allgemein bildende Gymnasium für die Klassen 5 - 12 der Schulstiftung Pädagogium führt mit seinen modernen fremdsprachlichen und naturwissenschaftlichen Profilen sowie dem abgestimmten Fächerkanon zu einer breiten und vertieften Allgemeinbildung und zur Studierfähigkeit.

Individuelle Betreuung, persönliche Förderung und gemeinsame Erlebnisse und Erfolge kennzeichnen das positive Miteinander in der Ganztags- und Internatsschule und unseren Lebensraum Schule. Ein wichtiges Ziel ist, dass sich alle am Schulleben Beteiligten wohl fühlen und gerne zur Schule gehen. Der großzügige denkmalgeschützte Schulcampus mit seinen Terrassen über Baden-Baden und vielen Begegnungsstätten wie auch das pädagogische Konzept „Lehrer als Gastgeber“ bieten hierfür einen ausgezeichneten Rahmen
Weiter Informationen zum achtjährigen allgemein bildenden Gymnasium wie Fächerkanon, Tagesablauf der Unterstufe, der Mittelstufe, der Oberstufe, Profilangebote, Lernberatung, Schülercoaching, Berufs- und Studieninformation sowie zum Abitur finden Sie auf den nächsten Seiten.

Diese Informationen können aber den Eindruck vor Ort nicht ersetzen; wir laden Sie deshalb gerne zum persönlichen Kennen lernen und einem Beratungsgespräch ein.

Michael Büchler (Schulleitung)

Das allgemein bildende Gymnasium führt von Klasse 5 bis 12 zum Abitur (Allgemeine Hochschulreife). Die Sprachenfolge ist Englisch (Klasse 5), Französisch (Klasse 6), Spanisch (sprachliches Profil in Klasse 8) und fakultativ Latein als späte Fremdsprache in Klasse 10. In Konversationsgruppen und Arbeitsgemeinschaften wird in allen Stufen des Gymnasiums zusätzlich die Sprechfähigkeit in den Fremdsprachen gefördert. In Klasse 8 findet eine Sprachreise nach England statt.

In den Klassen 5 und 6 werden im Fach „Naturphänomene“ Grundlagen der Naturwissenschaften vermittelt. Im naturwissenschaftlichen Profil werden ab Klasse 8 im Kernfach „Naturwissenschaft und Technik (NwT)“ die Kenntnisse und Fertigkeiten vertieft und finden Einsatz bei verschiedenen Projekten und Praktika im Umwelt- und Technikbereich. Im Fächerverbund Geographie-Wirtschaft-Gemeinschaftskunde (GWG) stehen die Welt als Lebensraum, wirtschaftliche Grundkenntnisse, politische und soziale Handlungsfelder sowie das Denken in Zusammenhängen im Vordergrund.
Ab Klasse 5 sind die Vermittlung von Präsentationskompetenzen in allen Fächern fester Bestandteil des Unterrichts. Besondere Chor-, Instrumental-, und Theaterangebote - auch in der Fremdsprache - fördern und fordern die musischen Anlagen und bereiten auf die Anforderungen des Gymnasiums bei Präsentationsprüfungen vor.
In „Stil und Form“, im Rahmen der Schulsozialpädagogik und in der Klassenlehrerstunde der Klasse 5 vermitteln wir Grundlagenwissen, wie man sich in der Gemeinschaft verhält, informieren über „andere Länder – andere Sitten“ und planen gemeinsame Aktivitäten.

Der Unterricht in „Lernen lernen“, Einführung in die Arbeitsweise des allgemein bildenden Gymnasiums, selbstständiges Arbeiten, Kenntnisse in der Informationstechnologie sowie individuelle Förderungen finden an Projektnachmittagen statt.

Soziales Engagement wird durch verschiedene Schulprojekte wie das Peru-Projekt oder die Indienhilfe vorgelebt und vermittelt.
In verschiedenen Modulen und bei dem Programm “Wirtschaft macht Schule“ finden Veranstaltungen zur Berufsinformationen (BOGY) und Studieninformation statt. Durch mehrstündige Orientierungsgespräche sowie zusätzliche mündliche Prüfungen zum Abschluss der Klassen 10 werden die Schüler auf die Arbeitsweise der Oberstufe vorbereitet.

In einem ausführlichen und persönlichen Gespräch werden neben der aktuellen schulischen Situation des Schülers/der Schülerin der Tagesablauf am Gymnasium, die Fächer, Ansprechpartner und Strukturen dargestellt. Dort ist auch Raum für persönliche Fragen der Schüler und Eltern sowie für individuelle Interessen, Hobbies oder besondere Begabungen. Bei dem Gespräch lernen sich Schüler, Eltern und Schulleiter kennen. Dies ist eine wichtige Basis für das Entstehen eines Vertrauensverhältnisses für alle am Schulleben Beteiligten.

Um den Austausch zwischen Elternhaus und Schule zu fördern haben wir folgende Veranstaltungen und zusätzliche Leistungsinformationen vorgesehen:
Zu Schuljahresbeginn dient der Familientag dem Kennen lernen von Eltern und Lehrern und einem ersten Erfahrungsaustausch.

Für die Klassen 5 bis 10 ist das Schuljahr in Trimester eingeteilt. Zu Weihnachten und zu Ostern erhalten die Schülerinnen und Schüler in allen Fächern einen aktuellen Notenstand, zum Schuljahresende das Versetzungszeugnis. In der Oberstufe informieren wir zusätzlich im Herbst und im Frühjahr über den Leistungsstand.

Bei den Elternsprechtagen im Januar und Februar eines Schuljahres besteht für die Eltern die Möglichkeit, sich mit Fachlehrern über den Leistungsstand, Engagement und persönliche Anliegen ihres Kindes auszutauschen. An diesen Gesprächen nehmen in der Regel die Schüler teil.

Lehrerinnen und Lehrer, Freizeitpädagogen und Schulleitung sind telefonisch über das Sekretariat oder per E-Mail bei weitergehenden Fragen zu erreichen.

Unterrichtsräume sind nicht mehr an Klassen, sondern an Lehrer gebunden. Dieses System ist Schülern vertraut von Fächern wie Biologie, Kunst, Sport, die in Fachräumen unterrichtet werden. Lehrer haben in den persönlich gestalteten Lernumgebungen ihre Materialien sofort einsatzbereit. Die LaG-Räume sind mit einem PC, Beamer und einer Audioanlage ausgestattet, so dass auch multimediales Lernen möglich ist. Binnendifferenzierung im Unterricht und individuelle Förderung wird mit den entsprechend ausgestatteten Räumen einfacher und konsequenter umzusetzen sein. Abläufe können flexibler gestaltet werden und es erhöht sich damit insgesamt die Unterrichtsqualität. Weiterer Vorteil ist, dass die Schüler ihre Lehrer in deren Fachräumen aufsuchen und sich dort beraten lassen können. Für Schüler stehen Stillarbeitsräume, Aufenthaltsräume, „Schulische Wohnzimmer“ und die Cafeteria ganztägig zur Verfügung. Jedem Schüler bieten wir einen Spind an, so dass nicht alle im Schulalltag benötigten Materialien mitgenommen werden müssen.

Auch unsere Oberstufenschüler/innen können, wenn es ihr Stundenplan zulässt, an AGs teilnehmen. Das Spektrum der Möglichkeiten ist breit gefächert und reicht von sportlichen Aktivitäten wie z. B. Basketball, Fechten, Fußball oder Leistungsschwimmen bis hin zum musisch-kreativen wie z. B. der Teilnahme am Chor, den „Päda-Voices“, oder dem Theaterspiel (english drama group).

Schülerinnen und Schüler der Eingangsklasse 10 und in den Kursstufen haben je nach eigener Fächerwahl einen individuellen Stundenplan. Sie können nach Möglichkeit an den Arbeitsgemeinschaften und der Lernberatung teilnehmen.

Die Studierzeit findet täglich Montag bis Donnerstag von 15.15 bis 17.00 Uhr und am Freitag von 15.15 bis 16.00 Uhr im Klassenverband nach den betreuten Freizeitangeboten statt. Die Studierzeit wird von Internatslehrern und einmal wöchentlich vom Klassenlehrer betreut. Im Klassenbuch wird vom Studierzeitleiter festgehalten, in welchen Fächern Schwierigkeiten aufgetreten sind und wie lange die Schüler durchschnittlich für die Aufgaben gebraucht haben. Je nach Altersstufe und anfallenden Aufgabenvolumen bzw. Schwerpunkten passen sich die Lernzeiten an. Deshalb haben Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, neben der Studierzeit auch im Freizeitbereich persönliche Lerngruppen in Absprache mit ihrem Klassenlehrer und den Freizeitleitern zu bilden. In Klasse 7 werden die Schülerinnen und Schüler auf die veränderte Arbeitsweise der Mittelstufe vorbereitet. Dort stehen selbstständiges und eigenverantwortliches Arbeiten verstärkt im Mittelpunkt. Die Teilnahme an der Studierzeit ist auch aus gruppendynamischen Gründen für alle Schüler verpflichtend. Um besonderen Hobbys nachgehen zu können, besteht die Möglichkeit, sich an einem Nachmittag in der Woche befreien zu lassen. Die Schüler sind dann für die Bearbeitung ihrer Aufgaben zuhause selbst verantwortlich.

In der Mittelstufe werden mehr Fächer unterrichtet und die schulischen Anforderungen steigen. Die Schülerinnen und Schüler werden zunehmend selbstständiger und entwickeln ein individuelleres Lernverhalten. Nach der Mittagspause findet entweder Fachunterricht oder die Lernzeit I statt. Hier werden die Hausaufgaben angefertigt. Danach wählen die Schülerinnen und Schüler nach Bedarf, Neigung und Interesse zwischen einer Arbeitsgemeinschaft oder der Lernzeit II, wenn noch weiter gearbeitet werden muss. Zum Ende des Tages gibt es mehrere Möglichkeiten: Der Besuch einer einstündigen AG (ansonsten zweistündig). Lernen für Klassenarbeiten oder Tests: Hierzu stehen Räume und Betreuung zur Verfügung, oder die Wahl zwischen mehreren Freizeitangeboten: Wii, Billard, Darts, Lesen, etc. Die Schüler führen ihren Lernplaner mit „To-Do-Liste“ und weisen darin ihre Lern- und Arbeitszeiten sowie weitere Aktivitäten nach. Um besonderen Hobbys nachgehen zu können, besteht die Möglichkeit, sich an einem Nachmittag in der Woche befreien zu lassen. Die Hausaufgaben müssen dann selbstständig zuhause bearbeitet werden.

Michael Büchler

Schulleiter und Geschäftsführer
07221 3559-0
m.buechler@paeda.net

„Auch ich habe der Veränderung meines Rohzustandes erheblichen Widerstand entgegen gesetzt“ – Manfred Rommel  

Matthias Fischer

Stellv. Schulleiter
07221 3559-0
m.fischer@paeda.net

Unmenschliche Vollkommenheit ist der Tod, menschliche Unvollkommenheit ist das Leben. (Erich Fried)