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Rhetorik-Seminar: „Reden kann man lernen!“

Redenkannmanlernen

Der Rhetorik-Kurs kann zu dem geplanten Termin nicht stattfinden. Die TeilnehmerInnen werden per Mail informiert. Bzgl. einer möglichen Wiederholung des Kurses werden wir zu geeigneter Zeit informieren.

„Reden kann man lernen!“
Halten wir uns das mal vor Augen und direkt unter die Nase – und dann reden wir darüber

In diesem Rhetorik-Seminar lernt Ihr die Grundlagen der praktischen und wirkungsorientierten Rhetorik kennen. Im Zentrum steht dabei das sichere und überzeugende Auftreten vor Anderen.
Neben der Theorie gibt es ausreichend Gelegenheit, die eigenen rhetorischen Fähigkeiten praxisnah zu üben und Schritt für Schritt zu verbessern. Wichtig ist mir dabei eine lockere und entspannte Atmosphäre, Abwechslung und Spaß.

Ziele des Rhetorik-Seminars:
Wir gestalten SINNvolle Präsentationen.
Wir kennen Techniken, um lebendig und frei zu reden.
Wir üben Reden, um zu wissen, wie wir wirken.
Wir haben Lampenfieber – na und?
Wir kennen die Wirkung von Körpersprache.
Eure persönlichen Vorstellungen und Ziele ergänzen das Seminar.

Termine und Ort:
Freitag, 15.03.2019 von 14:30 Uhr – 17:00 Uhr, im Seminarraum des Campus West (1. OG)

Samstag, 16.03.2019 von 9:00 Uhr bis 12:30 Uhr, im Seminarraum des Campus West (1. OG).

Kosten und Teilnehmerzahl:
Externe Schüler 60.– Euro.
Schüler der Schulstiftung Pädagogium: 35.– Euro.
Mindestens 7 und maximal 15 Schüler. Für Schüler der Klassenstufen 9 bis Jahrgangsstufe 2.

Seminarleiter:
Rüdiger Lorth. Lehrer für Deutsch und Ethik, Oberstufenberater, Arbeitsschwerpunkt neben Unterricht und Schule: Öffentlichkeitsarbeit.

Die Anmeldung erfolgt über unseren Shop. Viel Spaß!

Allgemein

Theater in der Schule – Büchner einmal anders

Paedagogium_TheateraktionDie „TheatermobileSpiele“ aus Karlsruhe gastierten am 27.11.2014 im Seminarraum des Pädagogiums. Thorsten Kreilos, Regisseur des Stückes „büchner.die welt. ein riss“ erstellte eine Collage des Schaffens Büchners, welches der Schauspieler Georgios Tzitzikos in einer Ein-Mann-Inszenierung auf die Bühne brachte.

Diese war dabei keine gewöhnliche, wie man es von Theateraufführungen gewohnt ist. Vielmehr kam der das Team um den Schauspieler in die Schule, der quasi zum Anfassen vor den Schülerinnen und Schülern in einer Paradeleistung eine Rollenvielfalt darstellte. Dies verschaffte den angehenden Abiturientinnen und Abiturienten der Klosterschule zum Heiligen Grab und denen des Pädagogiums einen Überblick über das Schaffen wie auch die Zeit des Dichters Büchner. Mithilfe eines geschickten Stimmen-, Kostüm- und Kulissenwechsels gelang es ihm beispielsweise, die Protagonisten Danton und Robespierre aus dem Drama „Dantons Tod“ zu verkörpern, wie auch Woyzeck oder verschiedene Figuren aus dem Stück „Leonce und Lena“.

Daran kann man sehen, dass die Schülerinnen und Schüler einen Rundumblick erhielten. Nicht nur die Hintergründe und Auswirkungen der Französischen Revolution standen im Vordergrund, sondern auch die Frage, wie diese dichterisch und politisch verarbeitet wurden. Das freie Profi-Theater bedient sich dabei Zitaten zentraler Werke Büchners und Ausschnitten aus dessen politischen Schriften. In den anschließenden Fragerunden der beiden aufeinanderfolgenden Aufführungen hörte man in den Kommentaren der Zuhörenden immer wieder die Bewunderung vor der Arbeit, welche hier ins Klassenzimmer gebracht wird. So äußerte eine Schülerin, dass es toll sei, nicht nur ein einzelnes Drama zu sehen oder zu hören, sondern dass es vielmehr interessant sei, so viele Eindrücke zu erhalten. Man könne zwar nicht alles auf Anhieb verstehen, aber genau das lade zum Nachdenken ein. Folglich sieht man, dass die Botschaft Büchners oder Dantons, dass der Mensch denken müsse, noch heute Gültigkeit hat und die Menschen beschäftigt. Damals bewegten die politischen Zustände die Menschen so stark, worauf eine Antwort Büchner in einem seiner Briefe lautete: „Wenn in unserer Zeit etwas helfen soll, dann ist es Gewalt“. Heute haben die Schülerinnen und Schüler in unserer Gesellschaft einen anderen Blick auf die Welt – so kann man nur hoffen, dass dieser weiterhin Bestand hat und es nicht mit Gewalt zu tun hat. Die Wichtigkeit dessen und der Einsatz für eine gute Gemeinschaft werden jedenfalls durch die Produktion verdeutlicht. (Rüdiger Lorth
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