Schulprofil der Grundschule (TOP)

Französisch wird im Unterricht ab der 1. Klasse mit zwei Wochenstunden als Pflichtfach unterrichtet. Englisch und Russisch können die Kinder ab der 2. Klasse in der Freizeit am Nachmittag lernen.

Schon für die Erstklässler besteht besteht in der Flöten AG am Nachmittag die Möglichkeit im Freizeitbereich das Spielen auf der Blockflöte zu lernen.
Bereits nach kurzer Zeit können die Kinder auf ihren Flöten kleine Melodien spielen und diese auf der Weihnachtsfeier der Schule vortragen.
Die Musik wird für sie etwas Selbstverständliches. Für eine weitere musikalische Ausbildung bildet die Blockflöte eine gute Basis.

Das Arbeiten am Computer basiert als Pflichtunterricht ab Klasse 2 auf drei wichtigen Säulen.

Zum einen werden die Kinder in ein Textverarbeitungsprogramm eingeführt. Abgestimmt auf den aktuellen Unterricht recherchieren die Schüler im Internet und suchen passende Informationen.

Die Anwendung diverser Lernprogramme rundet das Konzept ab.

Die Kinder haben am Nachmittag die Auswahl verschiedener Sportarten. Sie können sich für Fußball, Basketball, Hockey, Fechten, Dancefloor oder Tanz & Gymnastik entscheiden.

Schwimmen in Klasse 2
In der zweiten Klasse besuchen die Kinder einmal wöchentlich das öffentliche Schwimmbad zum Erlernen der Schwimmfähigkeit bzw. zur weiteren Festigung ihrer bestehenden Schwimmfertigkeiten.

Fechten für Klassen 3 und 4
Ab Klasse 3 haben die Kinder die Möglichkeit, die Arbeitsgemeinschaft 'Fechten' zu besuchen. Neben allgemeinen sportlichen Übungen und Spielen, werden die Schüler an Grundformen des Fechtens und den Umgang mit dem Florett herangeführt.

Das Erlangen sozialer Kompetenzen, wie Rücksichtnahme, Toleranz, Hilfsbereitschaft, Höflichkeit, Respekt und Akzeptanz sind grundlegend für das Miteinander und fest verankert in unserem Schulkonzept.

Als Pflichtfach lernen die Kinder u.a. einmal wöchentlich im Klassenverband das Regeln von Konflikten, die Pflege von Freundschaften und den Respekt gegenüber anderen Menschen und der Umwelt.

Die Integration von Schule und Freizeit ist uns wichtig und eine wesentliche Voraussetzung für die ganzheitliche Erziehung der Kinder. Lehrkräfte und Erzieherteams arbeiten deshalb “Hand in Hand” zusammen.

Nach dem Unterricht beginnt das gemeinsame Essen, zubereitet von unserer schuleigenen Küche.

Um 14:00 Uhr beginnen die Freizeiten. Hier können die Kinder zwischen verschiedenen kreativen, musischen und sportlichen Aktivitäten eigenständig auswählen, was sie tun möchten.
Das Angebot gliedert sich differenziert in allgemeine Freizeiten, die täglich frei wählbar sind, in interessenorientierte Kurse, die ca. 6 Wochen andauern und in talentorientierte Arbeitsgemeinschaften, die über ein ganzes Schuljahr verlaufen.

In den Freizeiten eröffnen sich den Kindern vielen Themenbereiche zur Stärkung ihrer Interessen und Neigungen, aber auch zum Entdecken, Forschen und Experimentieren.

Jeden Tag erledigen die Schüler ihre Hausaufgaben von 15.00 Uhr bis 15.45 Uhr im Klassenverband. Eine der Klasse fest zugeordnete Erzieherin ist den Schülern hierbei behilflich und kontrolliert am Ende die Arbeiten auf Vollständigkeit. Zwischen der Erzieherin und der Klassenlehrerin besteht ein stetiger Austausch, so dass am nächsten Tag Schwierigkeiten bei den Hausaufgaben aufgearbeitet werden können.

Kinder, die mit ihren Hausaufgaben in den 45 Minuten nicht fertig werden, gehen in den Lerntreff. Dieser findet täglich im Anschluss an die Hausaufgabenstunde statt. Somit ist ein zusätzlicher „Lernpuffer“ gewährleistet, so dass die Kinder nach Schulschluss um 17:00 Uhr zu Hause keine Arbeiten mehr erledigen müssen, sondern das Familienleben genießen können.

In den Herbst-, Oster-, Pfingst- und Sommerferien findet an der Grundschule wochenweise eine halb- und ganztägige Ferienbetreuung statt. Erzieherinnen gestalten das Tagesprogramm projektartig, unternehmen Erkundungen und Ausflüge oder bieten verschiedene Workshops an.
Das Programm ist sehr vielfältig und der jeweiligen Jahreszeit angepasst.

Projektarbeit und unterrichtsbegleitende Lerngänge sind Besonderheiten, die das Schulleben am Pädagogium ausmachen. Das Bauen von Nistkästen, der Besuch des Klimamobils in der Schule oder das selbstständige Bedienen einer Apfelpresse sind Themenbereiche, die über den Lehrplan hinausgehen und praktische Kompetenzen der Kinder fördern.

Mindestens einmal pro Schuljahr unternehmen alle Klassen einen Ausflug. Hierbei steht das Lernen nicht an erster Stelle, sondern vielmehr soll das soziale Miteinander gefördert werden und den Schülern soll vermittelt werden, dass 'Schule' Spaß macht.

Eine sehr wichtige Funktion zur Stärkung der Gemeinschaft, aber auch im ganzheitlichen Bildungskonzept erfüllen die Schullandheime des Pädagogiums. Ab Klasse 2 wird pro Schuljahr eine Lesenacht durchgeführt, die Schüler der vierten Klassen gehen sogar für mehrere Tage ins Schullandheim. Die jüngeren Klassen wählen eher den Bauernhof in Schmalbach im Ruhbachtal im Schwarzwald. Die 'Großen' freuen sich auf das "Bootshaus" in Diersheim, ein ehemaliges Rheinwärterhaus direkt am Rhein. Hier besteht die Möglichkeit das Kanufahren auf den Altrheinarmen auszuprobieren. Aber auch der nahe gelegene Baggersee verspricht im Sommer Abkühlung und Badespaß.

Kooperationen

Im Rahmen der Kooperation zwischen Kindergarten und Grundschule ist es wichtig, den Kindergartenkindern den Übergang vom Kindergarten in die Grundschule so einfach und reibungslos wie möglich zu gestalten. Jede Übergangssituation erfordert besondere Aufmerksamkeit aller Beteiligten und ist mit Erwartungen, Hoffnungen aber auch mit Befürchtungen verbunden. Damit dieser Übergang nicht zum Bruch, sondern zur Brücke wird, kooperieren die Erzieherinnen unseres Kindergartens schon seit vielen Jahren sehr vertrauensvoll mit den Lehrkräften unserer Grundschule. Gemeinsam versuchen sie, unter Einbeziehung der Eltern, für jedes Kind individuell, Diagnose - und auch Fördermöglichkeiten - zu finden. Durch Veranstaltungen für Eltern, gemeinsame Feiern und Ausflüge der Kindergartenkinder mit den ersten Klassen unserer Grundschule und nicht zuletzt durch den wöchentlichen "Unterricht" einer Grundschullehrerin bei den Kindern der beiden letzten Kindergartenjahre, gelingt es uns die Kinder optimal auf die Schule vorzubereiten. In Kooperation mit dem Kindergarten begann im April 2008 das Projekt "Bildungshaus". Die Vor- und Vorvorschüler trafen sich wöchentlich mit den Grundschülern der Klassen 1 und 2 auf dem Gelände der Grundschule, um gemeinsam dem Thema "Wasser" auf den Grund zu gehen. Mit vereinten Kräften und gegenseitiger Unterstützung gestalteten sie Plakate zum Wasserkreislauf, brachten einen Schneemann mitten im Sommer zum Schmelzen, führten verschiedene Experimente zum Thema "Schwimmen und Sinken" durch, um schließlich in einem Dreibeinlauf Wasser in einem Becher zu transportieren. Zum Abschluss der Einheit lernten sie gemeinsam das Lied "Der Wasserhahn". Der Anfang dieses Projektes fand Anklang bei den Kindern wie auch bei den betreuenden Erwachsenen. Die Kinder haben spielerisch und mit viel Eifer einiges über Wasser gelernt. Aber viel wichtiger waren die sozialen Aspekte: sich gegenseitig helfen, die Großen achten auf die Kleinen, die Kleinen schnupperten behutsam in das Schulleben.
Im Laufe der 4. Klasse finden Besuche unserer Viertklässler in den weiterführenden Schulen des Pädagogiums statt. Dort erfahren sie vieles in den noch fremden Fächern Physik, Biologie oder Englisch. Die Kinder erleben den Schulcampus, sie nehmen an Freizeitworkshops teil und präsentieren ihre Projektarbeiten, gemeinsam mit den Unterstufenschülern.
Seit dem Schuljahr 2017-2018 werden an der Grundschule Karatekurse unter der Leitung von Shihan Eugen Seitz-Harsch und seiner Frau Anja Seitz angeboten. Beide blicken auf viele Jahre Erfahrung im Umgang mit Kindern zurück. Eugen Seitz-Harsch ist Träger des 5. Dan (fünfter Schwarzgurt). Er praktiziert Kyokushin Karate bereits seit 31 Jahren und leitet Kurse für Kinder seit nunmehr 29 Jahren. Neben dem Erlernen von Techniken zur Selbstverteidigung eignet sich Karate hervorragend um körperliche und geistige Fitness zu erlangen. Karate ist gleichermaßen für Mädchen und Jungen geeignet und ist sehr vielseitig. Neben der Verbesserung und Schulung von Koordination, Kraft und Ausdauer werden auch die Konzentration, die Präzision und das Durchhaltevermögen gestärkt. Hier könnte man noch viele weitere positive Eigenschaften nennen, so wird auch das soziale Miteinander trainiert und viel Wert auf die Vermittlung von Werten wie z.B. Rücksichtnahme, Toleranz und Hilfsbereitschaft gelegt. Neben dem Techniktraining (Prüfungstraining) machen die Kinder auch spielerische Übungen um noch mehr Spaß und Abwechslung zu haben und so auf spielerischem Wege viele wichtige Elemente zu erlernen und den Körper und Geist zu schulen. Außerdem werden Übungen zum Kämpfen angeboten; hierzu gehört auch das Training an Schlagkissen, eine tolle Möglichkeit um die eigene Kraft zu spüren, das Selbstbewusstsein zu verbessern und um sich auszupowern.
Seit Anfang des Jahres hält der Bücherbus der Stadtbibliothek auch an der Grundschule des Pädagogiums. Ungefähr alle vier Wochen dürfen die Grundschüler von Klasse 1 bis 4 in dem Bus stöbern, nach neuer Lektüre suchen und diese dann auch ausleihen. Die Kinder nehmen dieses Angebot gerne und mit großer Freude an. Das Ausleihen und Lesen immer wieder neuer Bücher ist ein besonderer Beitrag zur Leseförderung, die in diesem Alter sehr wichtig ist.
Die Kinder können täglich im Einzel- oder Partnerunterricht bei erfahrenen Musiklehrern das Spielen der Gitarre, des Keyboards oder des Schlagzeugs erlernen. Einen Höhepunkt stellen Auftritte bei unseren Musikfesten dar. Ergänzt wird das Angebot durch unseren musikalischen Privatlehrer für Klavier und Geige.
Ab dem Schuljahr 2017-2018 nimmt die Grundschule an dem Projekt 'Fit4future' unterstützt von der Cleven-Stiftung und der DAK Gesundheit teil. Es handelt sich um ein Gesundheits-Förderprogramm mit dem Motto 'Starke, gesunde und glückliche Kinder lernen leichter'. Das Programm besteht aus vier Modulen: Bewegung, Verhaltensprävention, Brainfitness und Ernährung.
Die Sportstiftung Henn organisiert jedes Jahr für die Erstklässler Fitnesstage unter dem Motto 'Toben macht schlau'. Es erwartet die Kinder ein hervorragend organisierter Sportparcours, bei dem sie ihre sportlichen Fähigkeiten wie auch ihr Geschick unter Beweis stellen können. Auch die Erstklässler des Pädagogiums nehmen gerne und mit Freude daran teil.
Regelmäßig besucht uns eine Waldpädagogin des Forstamtes Baden-Baden, um am Vormittag mit einer Klasse den Wald und die Wiesen mit allen Sinnen zu erleben. Gedanken des Umwelt- und Tierschutzes stehen ebenso auf dem Programm, wie die Spurensuche und das Bestimmen verschiedener Pflanzenarten. Der Bau von Nistkästen mit Unterstützung der Lehrlinge des Forstamtes rundet das praxisorientierte Lernen ab.
Als Logopädin und Lerntrainerin arbeitet Frau Späth-Guerdane mit Kindern, die eine Sprachentwicklungsverzögerung haben oder sie verfolgt vor allem durch Wahrnehmungsschulungen konkrete Ziele, wie Förderung der Rechtschreibung, der Lesefähigkeit, der Konzentrationsfähigkeit und der Merkspanne.
Nicht-deutschsprechende Schüler haben die Möglichkeit zusätzlichen Unterricht in Anspruch zu nehmen, um die deutsche Sprache zu erlernen. Eine Fachkraft des Lernstudios Baden-Baden kommt an die Schule und vermittelte den Kindern Grundkenntnisse, damit sie dem alltäglichen Unterricht gut folgen können.
Seit dem Schuljahr 2005 / 2006 konnte der Kontakt zu einer französischen Schule in Strasbourg gepflegt werde. Zweimal im Jahr findet ein Besuch der Klassen statt. Einmal fahren unsere Schüler nach Frankreich und einmal sind sie die Gastgeber in Baden-Baden. Bei gemeinsamen Aktivitäten wird versucht die andere Kultur kennen zu lernen, sowie die erworbenen fremdsprachlichen Kenntnisse ein wenig auszuprobieren. Diese Tage bleiben den Kindern in guter Erinnerung.
Die Projekte der Hector-Kinderakademien sind Angebote zur Begabtenförderung für Kinder. Die ganzheitliche Förderung ist ein großes Ziel, das durch das Kennenlernen neuer Wissensgebiete und durch die Vertiefung bereits bekannter Themen erreicht werden soll. Aber auch die Entdeckung und der Ausbau persönlicher Begabungsschwerpunkte spielt eine wichtige Rolle. Die Förderung der Naturwissenschaften ist ein Schwerpunkt der Hector-Kinderakademie. Die Kinder werden angeregt selbstständig zu arbeiten und auf entdeckende Weise zu lernen, dabei wird auch ihre Sozialkompetenz gefördert. In einem Schuljahr werden für Vorschulkinder die Kurse ‚Wasser‘, ‚Luft‘ und ‚Feuer‘ angeboten.

Sowohl ein erfolgreicher Schriftspracherwerb wie auch die richtige Rechtschreibung bilden die Basiskompetenzen des Deutschunterrichts. Dabei spielen vier Entwicklungsstufen eine große Rolle. Kinder, die eingeschult werden, befinden sich auf der Stufe der phonologischen Bewusstheit (Begegnung mit der Lautstruktur der Sprache).

In der weiteren Entwicklung werden
die alphabetische Stufe (Beherrschung der Laut-Buchstaben-Beziehungen),
die orthografische Stufe (Einsicht und Anwenden der Regeln) und
die morphematische Stufe (Einsichten über Wortbausteine) durchlaufen.

Während der Grundschulzeit bilden vor allem die phonologische, alphabetische und orthografische Stufe den Schwerpunkt. An der Grundschule des Pädagogiums wird auf der Basis der FRESCHMethode (Freiburger Rechtschreibschule) gearbeitet. Der Schriftspracherwerb orientiert sich insbesondere an der Lese- und Schreibsilbe, indem Sprache, Rhythmus und Bewegung miteinander synchronisiert werden und somit handelt es sich um eine ganzheitliche Methode.Es gibt vier Strategien, um das Rechtschreiben zu lernen,

 
das Schwingen (Silbensprechen) - Etwa die Hälfte des Wortschatzes in der Schule ist lautgetreu und kann durch Sprechschwingen und Sprechschreiben richtig geschrieben werden.(Beispiele für lautgetreue Wörter sind: Wörter mit Doppelkonsonanten, mit ck, tz, ie, x, qu)

 
das Verlängern
(Beispiele für das Verlängern sind: Wörter mit b, d, g, Doppelkonsonanten, ck und tz jeweils am Wort(stamm)ende, Wörter mit silbentrennendem h)

 
das Ableiten
(Beispiele für das Ableiten sind: Wörter mit ä, mit äu)

 
die Merkwörter - ihre Schreibweise muss eingeprägt und trainiert werden
(Beispiele für Merkwörter sind: Wörter mit h, v, langem i, aa, ee, oo)