Allgemein Presse Schulart: Allgemeinbildendes Gymnasium

„Fit fürs Abi“ 2021

 

Fit fürs Abi sollten die Abiturienten natürlich auch in diesem Jahr sein, trotz einiger Umstände (dank Corona). Doch nur wegen einer ungewöhnlichen Situation hat sich das Theater Baden-Baden dennoch nicht die Möglichkeit nehmen lassen, ihr alljährliches Programm „Fit fürs Abi“ durchzuführen. 1, 2, 3-mal überlegt, und schon stand ein neuer Plan bereit; und wie es sich einige wahrscheinlich schon denken können, genau, sollte das Ganze nun online stattfinden. Auch dieses Jahr wurden wieder verschiedenste Programme für die Fächer Deutsch, Kunst und Englisch angeboten. In der Jahrgangsstufe 2 des Pädagogiums entschieden sich dabei die meisten für die FAUST Werkstatt. Ist ja schließlich alles nicht so einfach, diese ganzen Hieroglyphen richtig zu entschlüsseln. Und Goethe selbst in einem persönlichen Interview zu befragen, ist leider auch nicht mehr drin.

Am 3. März 2021 um 9 Uhr nahm das Spektakel dann seinen Lauf. Die Schüler*innen klickten sich in die Konferenz ein;und nachdem geklärt war, dass alles soweit funktionierte, aber die Technik zwischendurch (wie man’s nicht anders kennt)auch wieder ihre Aussetzer hatte, begann sogleich die digitale Version des Dramas. Dabei wurden einzelne Szenen herausgepickt und schauspielerisch den angehenden Abiturienten vorgeführt. Aber keine Sorge: Die Vorstellung bestand nicht nur darin, sich einmal Faust als Theaterstück stumpf ansehen zu können. Stattdessen wurden die Schüler*innen miteingebunden, teilweise auch mitten in einer Szene, um Fragen der Schauspieler zu dem Stück zu beantworten oder um selbst welche stellen zu können. So wurde uns die Gelegenheit geboten, aktiv mitzudenken und das Drama nochmals genau mitzuverfolgen. Auch wenn es in einer Stunde nicht zu schaffen ist, den ganzen „Faust“ von vorne bis hinten zu durchleuchten, wurde es mit teils expressivem Schauspiel geschafft, die Story verständlich rüberzubringen. Vor allem der Part der Margarete bzw. des Gretchens hat mich, und ganz sicher auch die Anderen, sehr berührt, da die Schauspielerin dieser Rolle die Situation des jungen Mädchens auf einer sehr nachvollziehbaren und persönlichen Ebene erklärt hat. Viel Neues war für uns zwar nicht dabei, was allerdings ein gutes Zeichen ist, denn das heißt ja, dass unsere Lehrer*innen einen guten Job gemacht haben. Dennoch hat es am Ende allen gefallen und war ganz sicher die Investition wert. Also falls auch ihr irgendwann mal an der Reihe seid und kurz vor eurem Abitur steht, können wireuch das Angebot des Theaters Baden-Baden „Fit fürs Abi in 5 Tagen“ nur empfehlen. Zum Schluss möchte ich mich an dieser Stelle noch im Namen unserer Stufe für die Bemühungen aller Beteiligten des Theaters bedanken, die das ganze auch dieses Jahr wieder möglich gemacht haben. Vielen Dank!

Marie Albl, J2, Pädagogium

Allgemein Presse Schulart: Berufliche Gymnasien

„Was hat das für eine Wirkung auf dich?“ Diskurs über das Theater

Am 11.02.2021 trafen sich die Deutschkurse des Sozialwissenschaftlichen und Wirtschaftswissenschaftlichen Gymnasium zu einem digitalen Austausch mit Thorsten Kreilos, der treibenden Kraft der TheatermobileSpiele aus Karlsruhe.

Ausgehend von den Fragen, wie ein Theaterstück überhaupt entsteht und wie die Arbeit mit den Schauspieler*innen funktioniert, hatten die Schüler*innen die Möglichkeit, Ihre Interpretationen mit denen der gesehenen Stücke zu vergleichen und zu hinterfragen. Vergangene Woche haben die beiden Kurse nämlich zwei der drei Sternchenthemen, darunter „Faust“ auf der Videoplattform „Vimeo“ gesehen.

Dabei entstand ein Diskurs, bei dem Thorsten Kreilos teilweise Fragen spiegeln konnte, indem er auch daran interessiert war zu erfahren, „was für eine Wirkung die jeweilige Inszenierung“ auf die Schüler*innen hat. Deutlich wurde dabei, wie schwierig es in einem Arbeitsprozess zu einer Inszenierung ist, die komplexen Werke auf ein darstellbares Stück zu kürzen. Gezeigt hat sich in dieser Diskussion, dass die Theaterstücke wie auch das „Leben selbst mehrdeutig sind“, so Thorsten Kreilos, was den vielen unterschiedlichen Interpretationen, die sich im Deutschunterricht ergeben, entspricht.

Im Fokus standen in dieser dreiviertel Stunde neben diesen konzeptionellen und inhaltlichen auch theaterbezogene Fragen über Begrifflichkeiten wie beispielsweise das „magische Theater“, das Fragen stellt, aber mitunter keine Antworten liefert.

Genau darin hat sich der Vorteil dieser abschließenden Diskussion gezeigt, sodass man kurz vor dem Abitur noch einmal eine andere Möglichkeit eines digitalen Austauschs hatte, um die Inhalte der Sternchenthemen zu wiederholen.

 

 

Allgemein Internat Presse Schulart: Berufliche Gymnasien

„Was die Welt im Innersten zusammenhält“ – Theater auf dem Bildschirm

Die Deutschkurse beider beruflichen Gymnasien hatten eine Themenwoche zu dem Schlagwort „Theater“, was auch in digitalen Zeiten möglich war.

Passend zu den Sternchenthemen des Deutschabiturs haben die TheatermobileSpiele aus Karlsruhe zwei Inszenierungen auf die Bühne gebracht. So konnten die Schüler*innnen in einer Inszenierung über den „Faust“ beispielsweise erfahren, was „die Welt im Innersten zusammenhält“ und haben eine Interpretation des Stückes gesehen, welche vieles erläutert hat, wozu aber auch Fragen entstanden sind.

Das tolle an diesem Projekt ist, dass im Nachgang via Teams ein Austausch mit dem Produzenten stattfindet, in dem auf digitalem Weg dann die entstanden Fragen geklärt und Interpretationsansätze diskutiert werden können.

Folglich sieht man, dass man auch in Zeiten von Corona, in denen man nicht ins Theater gehen kann, das Theater in die Schule – oder zumindest auf den heimischen PC – kommen kann. Damit war in zwei Doppelstunden eine Abwechslung zum sonst durchgeführten „normalen“ digitalen Angebot gegeben, sodass man feststellt, dass auch in dieser Situation eine Chance liegt, damit die Schüler*innen sinngemäß im Gegensatz zum Faust aam Ende doch „klüger sind als wie zuvor“.

Allgemein

„Leben?… Vegetieren!“ – Die neu gegründete Theater AG probt in Diersheim bis tief in die Nacht.

Schüler der achten, neunten und zehnten Klassen, von der Realschule und vom Gymnasium bilden das Theaterensemble am Päda. Zu Schuljahresbeginn starteten Frau Steiner, Herr Podmenik und Herr Bogner das Projekt „Theater AG“ und spätestens seit dem letzten Wochenende ist klar: Da kommt etwas Großes aufs Päda zu.

Am Donnerstagmittag (5.3.) brach die Gruppe in Richtung Diersheim auf, um drei Tage lang intensiv für die Aufführungen im Mai zu proben. Doch nicht nur Texte büffeln und Schauspielern gehört zum Theater, auch das Bühnenbild und die Inszenierung wollen erarbeitet werden. Es wurden Requisiten gebastelt, Kostüme probiert und etliche Szenen wieder und wieder durchgespielt.

Am späten Samstagnachmittag war dann schon wieder alles vorbei und die Gruppe musste sich auch schon wieder trennen und abreisen. Doch es werden Erinnerungen zurückbleiben: an Spaß und jede Menge gute Laune, sei es beim gemeinsamen Kochen oder dem „positiven Eskalieren“ in den Pausen und zu fortgeschrittener Stunde.

Und noch etwas nehmen wir als Theater AG mit aus Diersheim:
Das Gefühl, als Gruppe (Die „Theater-Fam“) auf dem Weg zu etwas ganz Großem zu sein, wenn sich bald der Vorhang zum ersten Mal seit langem wieder heben wird am Pädagogium Baden-Baden…

Ausgelassene Stimmung nach 3 Tagen intensiver Theaterarbeit
Alle Internat Presse Schulart: Allgemeinbildendes Gymnasium Schulart: Berufliche Gymnasien Schulart: Realschule

„Ich hatte schon ganz vergessen, wie eindrucksvoll es im Theater zugeht…“

In schickem Abenddress begaben sich unsere Internatsschüler*innen am vergangenen Wahlwochenende (24.-26.01.2020) ins Theater Baden-Baden. Sowohl die Jungs als auch die Mädchen freuten sich auf eine Abendgestaltung der besonderen Art. Auf dem Programm stand „Hamlet“ – und zwar in Originallänge von fast dreieinhalb Stunden. Neugierig verfolgten alle die tolle und spannende Inszenierung von Harald Fuhrmann. Zwischen Neid, Eifersucht, Liebe und Hass bis hin zum Mord und einem hitzigen Fechtkampf erhielten die Schauspielenden große Bewunderung für ihre Leistungen. Der Abend hat uns wirklich gut gefallen, und alle waren der Meinung, dass wir so etwas in Zukunft öfter machen sollen.