Allgemein Presse Schulart: Allgemeinbildendes Gymnasium

Recycling in der Schule

Noch vor einer Woche haben sich sicherlich einige gefragt, was man den Eltern zu Ostern verstecken könnte und hatten keine Ideen.
Nicht so die Schüler*innen der Klasse 5a. Zusammen mit ihrer Lehrerin Valerie  Papp haben sie sich mit dem Thema Müll und Müllverwertung beschäftigt. Dafür sammelten sie vorab fleißig Abfallgegenstände, um diese künstlerisch-kreativ zu recyceln, aus alten Saft- und Milchkartons wurden auf diese Weise neue Gebrauchsgegenstände: Blumenvasen, Stifte- und Handyhalter, Ansatzbeete für Tomatenpflanzen usw.
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Konzentration mit oder trotz 110 Stiften…

… auf einem Tisch für die Bearbeitung einer Aufgabe – das ist natürlich nur beim Fernunterricht auf dem heimischen, größeren Schreibtisch möglich. Diesen Rekord hat Charlotte aus der 6. Klassen erreicht.

Wie das Lernen gut funktioniert, ist natürlich vor allem auch in Zeiten von Corona beim digitalen Arbeiten eine zentrale Frage.

Mit kreativen Ideen, unterschiedlichen Übungen, Motivationstipps und Empfehlungen gegen Langeweile startet im zweiten Halbjahr der Jahrgangsstufe 6 ein Vertiefungskurs zu dem Thema „Lernen lernen“. Im Gesamten zielt dieses Modul auf unterschiedliche Bereiche ab wie beispielsweise auf die Steigerung der Motivation oder die gute Vorbereitung auf Klassenarbeiten.

In der heutigen Stunde waren die Schüler*innen erst einmal damit beschäftigt, das Inhaltsverzeichnis als Konzentrationsübung auszumalen – und das gelang trotz oder gerade wegen sage und schreibe 110 Stiften auf einem Tisch.

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„Fit fürs Abi“ 2021

 

Fit fürs Abi sollten die Abiturienten natürlich auch in diesem Jahr sein, trotz einiger Umstände (dank Corona). Doch nur wegen einer ungewöhnlichen Situation hat sich das Theater Baden-Baden dennoch nicht die Möglichkeit nehmen lassen, ihr alljährliches Programm „Fit fürs Abi“ durchzuführen. 1, 2, 3-mal überlegt, und schon stand ein neuer Plan bereit; und wie es sich einige wahrscheinlich schon denken können, genau, sollte das Ganze nun online stattfinden. Auch dieses Jahr wurden wieder verschiedenste Programme für die Fächer Deutsch, Kunst und Englisch angeboten. In der Jahrgangsstufe 2 des Pädagogiums entschieden sich dabei die meisten für die FAUST Werkstatt. Ist ja schließlich alles nicht so einfach, diese ganzen Hieroglyphen richtig zu entschlüsseln. Und Goethe selbst in einem persönlichen Interview zu befragen, ist leider auch nicht mehr drin.

Am 3. März 2021 um 9 Uhr nahm das Spektakel dann seinen Lauf. Die Schüler*innen klickten sich in die Konferenz ein;und nachdem geklärt war, dass alles soweit funktionierte, aber die Technik zwischendurch (wie man’s nicht anders kennt)auch wieder ihre Aussetzer hatte, begann sogleich die digitale Version des Dramas. Dabei wurden einzelne Szenen herausgepickt und schauspielerisch den angehenden Abiturienten vorgeführt. Aber keine Sorge: Die Vorstellung bestand nicht nur darin, sich einmal Faust als Theaterstück stumpf ansehen zu können. Stattdessen wurden die Schüler*innen miteingebunden, teilweise auch mitten in einer Szene, um Fragen der Schauspieler zu dem Stück zu beantworten oder um selbst welche stellen zu können. So wurde uns die Gelegenheit geboten, aktiv mitzudenken und das Drama nochmals genau mitzuverfolgen. Auch wenn es in einer Stunde nicht zu schaffen ist, den ganzen „Faust“ von vorne bis hinten zu durchleuchten, wurde es mit teils expressivem Schauspiel geschafft, die Story verständlich rüberzubringen. Vor allem der Part der Margarete bzw. des Gretchens hat mich, und ganz sicher auch die Anderen, sehr berührt, da die Schauspielerin dieser Rolle die Situation des jungen Mädchens auf einer sehr nachvollziehbaren und persönlichen Ebene erklärt hat. Viel Neues war für uns zwar nicht dabei, was allerdings ein gutes Zeichen ist, denn das heißt ja, dass unsere Lehrer*innen einen guten Job gemacht haben. Dennoch hat es am Ende allen gefallen und war ganz sicher die Investition wert. Also falls auch ihr irgendwann mal an der Reihe seid und kurz vor eurem Abitur steht, können wireuch das Angebot des Theaters Baden-Baden „Fit fürs Abi in 5 Tagen“ nur empfehlen. Zum Schluss möchte ich mich an dieser Stelle noch im Namen unserer Stufe für die Bemühungen aller Beteiligten des Theaters bedanken, die das ganze auch dieses Jahr wieder möglich gemacht haben. Vielen Dank!

Marie Albl, J2, Pädagogium

Allgemein

GreenScreen Raum am Päda

Der neueste Wetterausblick auf Französisch professionell aufgezeichnet?
Ein szenisches Schauspiel vor Originalkulisse in Verona aus „Romeo und Julia“  oder
politische Nachrichten vor der Leinwand der Tagesthemen?

Das sind keine Spinnereien, das sind vielmehr neue Möglichkeiten im Zuge der Digitalisierung am Pädagogium.

Mitten auf dem Campusgelände haben Cornelius Schäfer und Rüdiger Lorth einen sogenannten GreenScreenRoom installiert. Dort können Schüler*innen in der Freizeit wie auch im Unterricht spielerisch an eine neue Form der modernen Medien im schulischen Kontext herangeführt werden, wodurch viele Chancen für den digitalen Unterricht vor Ort entstehen. Ein Bild davon kann man sich machen, indem man das obige Bild anklickt.

Neben den oben genannten Beispielen können die Schüler*innen gleichermaßen auch auf das Problem der überall so populären FakeNews herangeführt werden. Man wird nämlich feststellen, wie einfach es mithilfe einer einzigen App ist, professionell wirkende Nachrichten entstehen zu lassen, mit denen man Menschen manipulieren oder täuschen kann.

Dabei sieht man, dass die Digitalisierung den Lehrenden oder herkömmlichen Unterricht logischerweise nicht ersetzt, dass diese aber bei uns immer mehr Hand in Hand gehen, wodurch die Schüler*innen heute noch mehr auf die Welt von morgen vorbereitet werden können.

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Digital Classroom Track RS 10b

Musikunterricht oder Auftritte in der Form sind nicht denkbar – aber Alternativen sind möglich wie Malte Fischer und die RS 10b zeigen.

Wenn Sie das Bild anklicken, können Sie vor der Lektüre das Musikergebnis bereits hören.

Der Beat entstand aus einer Audio-Spur, die das Musikprogramm Garage Band komprimiert wiedergab, da wir sie versehentlich im mp3-Format eingefügt hatten. Plötzlich ergab sich aus der längeren Sprachaufnahme ein kurzes, rhythmisches Glucksen, das nur noch auf die Zählzeiten geschoben werden musste, schon groovte es gewaltig.

Mit auftretenden Schwierigkeiten kreativ umgehen – eine Kompetenz, die schon immer hilfreich war, im digitalisierten Corona-Unterricht auf Lehrer*innen- wie auf Schüler*innenseite aber wohl endgültig unerlässlich geworden ist. Dementsprechend kämpften wir in diesen letzten beiden Musikstunden der RS 10b nicht nur mit Programmabstürzen, Formatschwierigkeiten und Verbindungsproblemen, sondern machten einfach mal das Beste daraus.

Auch die Motivationslagen waren unterschiedlich bei diesem Projekt – auch das durchaus ein Erfahrungswert, der beim sonstigen Onlineunterricht in gleicher Weise Gültigkeit besitzt. Von „Herr Fischer, können Sie das mal ausmachen, das nervt!“ über „Ich weiß nicht, was ich da machen soll.“ bis hin zu „Herr Fischer, warten Sie, ich schicke ihnen jetzt mal das hier, und das auch, und dann noch das hier, und das können wir so machen, dass…“ war natürlich alles dabei.

So war dies also ein dem Onlineunterricht entsprechend recht gewöhnlich ablaufendes Projekt. Den Beat geloopt, eine Audiospur der Schüler*innen mit Texteinwürfen im angepassten Tempo darüber gelegt, eine Bassspur über ein Software-Instrument dazu eingespielt („Welchen der 180 Bass-Sounds wollt ihr denn verwenden??“) und das Ganze geringfügig abgemischt und mit ein paar Effekten versehen – zu mehr hat es nicht gereicht. Doch halt, dafür ist das Ergebnis doch ganz ansehnlich respektive hörbar – na klar, die Klasse hat ja schon Erfahrung gesammelt im Bereich der elektronischen Musik, die Teil der Unterrichtsinhalte des Halbjahres war. Kombiniert mit melodischem Material von Beethoven, dessen 250. Geburtstag wir natürlich auch im Musikunterricht feierten, gab es bereits ein Projekt, in dem in Gruppenarbeit elektronische Tracks produziert wurden. Nun denn, von denen werden wir noch hören, sobald sie dem Prüfungsstress erstmal wieder entronnen sind…

Malte Fischer

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Start des digitalen Tags der offenen Tür

Während und wegen Corona hat sich vieles geändert.
Niemals hätte man sich vorstellen können, dass auf dem Schlossberg vollkommene Ruhe herrscht, wo doch eigentlich Scharen von künftigen “5-ern“ mit Ihren Eltern am Tag der offenen Tür über den Schulcampus laufen, um dort Ihre vielleicht künftige Schule kennenzulernen.

Bunter AbendNeben den bereits im Vorfeld durchgeführten Anmelde- oder Informationsgesprächen wie auch neben den Informationsmöglichkeiten auf
der Homepage haben wir uns „unseren Tag der offenen Tür“ für Sie nicht nehmen lassen!

So haben wir am 27. Februar 2021 mehrere digitale Vorstellungen platziert, bei denen man sich über die Lern- und Kommunikationsplattform Teams zumindest etwas umsehen konnte. Auf diese Weise erfuhren Interessierte vieles über das pädagogische Konzept wie auch über den Tagesablauf, die Sprachenfolge oder das Angebot der schuleigenen Küche – um nur einzelne Aspekte zu nennen.

Sollten Sie heute keine Zeit gehabt haben, stehen wir für weitere Gespräche natürlich gerne zur Verfügung, damit „unsere Schule“ vielleicht auch “deine Schule“ wird.

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Langeweile? Trau dich und lies ein Buch!

Es sind Ferien, doch an Urlaub oder große Unternehmungen ist nicht zu denken. Wir alle verbringen viel Zeit zu Hause, doch irgendwann ist jedes Zimmer aufgeräumt und jede Netflix-Serie zu Ende geschaut.
Trau dich und lies doch mal ein Buch! Lesen ist nicht nur ein schöner Zeitvertreib, sondern macht auch gute Laune. Mit einem Buch auf der Couch kann jeder entspannen und sich gleichzeitig in fremde Länder oder andere Zeiten träumen.

Bei der Suche nach einem Buch bekommst du hier tolle Tipps. Schüler und Schülerinnen aller Altersstufen von der Realschule und des Gymnasiums haben ihre Lieblingsbücher aufgeschrieben. Entstanden sind daraus, im Rahmen des Leseförderung an unserer Schule, Päda-Bestsellerlisten für jede Stufe mit Leseempfehlungen von Schülern für Schüler. Ob ein spannendes, gruseliges, romantisches, lustiges, abenteuerliches oder trauriges Buch – hier findet jeder etwas nach seinem Geschmack. Klick dich einfach mal durch und hab viel Spaß beim Stöbern!

Bestsellerliste Unterstufe

Bestsellerliste Mittelstufe

Bestsellerliste Oberstufe

Übrigens kannst du dir die Bücher auch während des Lockdowns ganz leicht beim lokalen Buchladen um die Ecke bestellen oder in der Bibliothek ausleihen.

Also mach’s dir gemütlich und lies ein Buch!

Meike Steiner

 

Allgemein Presse Schulart: Grundschule

Geometrie „life“ erleben

Der Lockdown, und damit die Schulschließung, wurden verlängert. Das stellt die Geduld vieler Eltern und Kinder auf die Probe. Homeschooling wird langsam langweilig. Man verliert die Lust am Online-Unterricht!

„Nur nicht bei uns!“, antworten die Drittklässler*innen der Grundschule Pädagogium, die trotz der Schulschließung zusammen mit ihrer Lehrerin T. Hemker am Projekt „Geometriestadt“ arbeiteten. Jeder durfte zuhause ein Objekt aus geometrischen Körpern bauen, anmalen, gestalten und anschließend online präsentieren. Die Phantasie der Schüler*innen kannte keine Grenzen. Aus allen Kunstwerken entstand die Ausstellung im Klassenzimmer. So macht der Unterricht richtig Spaß!

 

Allgemein Presse Schulart: Berufliche Gymnasien

„Was hat das für eine Wirkung auf dich?“ Diskurs über das Theater

Am 11.02.2021 trafen sich die Deutschkurse des Sozialwissenschaftlichen und Wirtschaftswissenschaftlichen Gymnasium zu einem digitalen Austausch mit Thorsten Kreilos, der treibenden Kraft der TheatermobileSpiele aus Karlsruhe.

Ausgehend von den Fragen, wie ein Theaterstück überhaupt entsteht und wie die Arbeit mit den Schauspieler*innen funktioniert, hatten die Schüler*innen die Möglichkeit, Ihre Interpretationen mit denen der gesehenen Stücke zu vergleichen und zu hinterfragen. Vergangene Woche haben die beiden Kurse nämlich zwei der drei Sternchenthemen, darunter „Faust“ auf der Videoplattform „Vimeo“ gesehen.

Dabei entstand ein Diskurs, bei dem Thorsten Kreilos teilweise Fragen spiegeln konnte, indem er auch daran interessiert war zu erfahren, „was für eine Wirkung die jeweilige Inszenierung“ auf die Schüler*innen hat. Deutlich wurde dabei, wie schwierig es in einem Arbeitsprozess zu einer Inszenierung ist, die komplexen Werke auf ein darstellbares Stück zu kürzen. Gezeigt hat sich in dieser Diskussion, dass die Theaterstücke wie auch das „Leben selbst mehrdeutig sind“, so Thorsten Kreilos, was den vielen unterschiedlichen Interpretationen, die sich im Deutschunterricht ergeben, entspricht.

Im Fokus standen in dieser dreiviertel Stunde neben diesen konzeptionellen und inhaltlichen auch theaterbezogene Fragen über Begrifflichkeiten wie beispielsweise das „magische Theater“, das Fragen stellt, aber mitunter keine Antworten liefert.

Genau darin hat sich der Vorteil dieser abschließenden Diskussion gezeigt, sodass man kurz vor dem Abitur noch einmal eine andere Möglichkeit eines digitalen Austauschs hatte, um die Inhalte der Sternchenthemen zu wiederholen.

 

 

Allgemein Presse Schulart: Realschule

Märchenbilder

Wenn es noch so lange dunkel ist und alle wegen Corona zu Hause bleiben müssen, kann man auch mal wieder zum Märchenbuch greifen oder sich an folgenden Bildern der Klasse RS 5a erfreuen:

Im Unterricht wurden dort der Märchenweg und der Aufbau von Märchen gemeinsam bearbeitet und das Leben der Gebrüder Grimm kennengelernt. Dazu haben die Kinder der Realschule Klasse 5 verschiedene Märchen gelesen und ein Märchen vor ihrer Klasse im Onlineunterricht präsentiert. Im Anschluss war Kreativität gefragt, denn es sollte eine Bildergeschichte zum Lieblingsmärchen gemalt werden. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Susanne Büchler