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Schöne Sommerferien – vielleicht auf dem Schlossberg?!

Die Zeugnisse sind ausgegeben, die Buchpreise und Ehrungen für gute Leistungen und soziales Engagement zum Schuljahresende verteilt. Nun kehrt etwas Ruhe auf dem Schlossberg ein – aber nicht für lange!

Viel los auf dem Berg – auch in den Ferien!

Schon ab Montag, 29.07.2019 geht es mit den Ferienbetreuungen, den verschiedensten Camps und Freizeitmöglichkeiten weiter. Viele der Angebote sind bereits ausgebucht, einige wenige finden sich noch an dieser Stelle: Auf dem Schlossberg ist was los

Wir sehen uns wieder am Mittwoch, 11. September 2019. Schöne Ferien euch allen!

Allgemein Gymnasium Presse

„Bienvenidos a Murcia“

In diesem Schuljahr machten die Schüler/innen der Eingangsklasse des Spanisch Kurses und Frau Garcia einen Schüleraustausch mit dem „Colegio San Jorge“ in Murcia.

Die Päda-SchülerInnen mit Ihren GastschülerInnen.

Wir flogen an einem Apriltag für eine Woche aus dem verengten Deutschland in das sonnige Spanien, genauer gesagt nach Murcia. Unsere Stimmung stieg am Reisetag schnell an. Ganz nach dem Motto „Vamos a la playa“. Nach drei Stunden erreichten wir die Universitätsstadt im Süden Spaniens. Gespannt und aufgeregt warteten wir auf unsere Austauschschüler/innen und wie das so sein würde in einer fremden Familie und deren Tagesabläufe einzutauchen. Am nächsten Morgen trafen wir uns an der Schule für eine Stadtführung mit den wichtigsten Attraktionen in Murcia. Ziemlich erstaunt waren wir als wir dann erfuhren, dass die Schule erst um 09:00 Uhr morgens beginnen würde. Wir gingen also von der kleinen Kurstadt Baden-Baden mitten hinein in die Großstadt Murcia. Nach den ersten paar Tagen mit der Familie waren die ersten Spracheskapaden überstanden und uns gelang es nicht nur mit Händen und Füßen zu reden. Schnell konnten wir uns alle sehr gut verständigen und lebten uns in den Tagesablauf der Spanier ein.

Trotz vielen Unterschieden sind die Jugendlichen in Spanien sind im Kern unsere Interessen die gleichen. In den folgenden Tagen hatten wir ein erlebnisreichendes Programm. Wir machten viele Exkursionen in benachbarte Städte, wie zum Beispiel Elche oder Cartagena mit sehr schönen und informativen, aber teilweise sehr langen Führungen. Natürlich verbrachten wir auch ein Tag in der Schule unserer Austauschschüler/innen. Dabei stellten wir „unsere“ Schule den Grundschüler vor.

Nach sieben sehr kurzweiligen Tagen war der Abschied für uns alle doch recht schwer. Am Ende hieß es somit: „Adiós Murcia“. Für mich und für alle anderen war der Austausch wirklich eine tolle Erfahrung. Unsere Sprachkenntnisse haben sich von Tag zu Tag verbessert. Von dem anfänglichen Sprechen mit Armen und Füßen entwickelten sich unsere Sprachkenntnisse bis hin zu einem guten Schülerspanisch. Und ich für meinen Teil habe tolle Freundschaften geschlossen, von denen ich hoffe, dass sie noch recht lange begleiten werden.

„Last but not least“ ein großes Dankeschön an Frau Garcia, die den Austausch uns ermöglicht hat.

Johanna Schmucker

Allgemein Gymnasium Presse

Am Päda bleiben am Sozialen Tag viele Klassenzimmer für den guten Zweck leer

In Baden-Baden und im restlichen Bundesgebiet tauschen über 70.000 Schülerinnen und Schüler die Schulbank gegen einen Arbeitsplatz und spenden ihren Lohn.

Am 8. Juli waren die 9.-Klässler nicht am Päda, sondern in Betrieben unterwegs und sammelten dort für den guten Zweck 1.202 €.

Die Schülerinnen und Schüler des Pädagogium beteiligen sich am Sozialen Tag der Jugendorganisation „Schüler Helfen Leben“. An diesem deutschlandweiten Aktionstag arbeiten die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen am 8. Juli 2019 in einem lokalen Betrieb oder zu Hause und spenden ihren erarbeiteten Lohn für Jugend- und Bildungsprojekte in Südosteuropa und Jordanien.

Dieses Jahr konnten auf diese Weise 1.202 € erwirtschaftet und direkt gespendet werden. Das Päda beteiligt sich seit mittlerweile vier Jahren.

Viele Ministerpräsidenten sowie die Bundeskanzlerin Angela Merkel übernehmen die Schirmherrschaft zum Sozialen Tag. Zu der Aktion sagt sie: „Um das Geld aufzubringen, machen sich deutschlandweit Schülerinnen und Schüler am Sozialen Tag im wahrsten Sinne des Wortes an die Arbeit. Mit dem Lohn, den sie spenden, lässt sich Jahr für Jahr viel Gutes bewirken. Daher ist und bleibt diese Initiative eine großartige Idee, die Lob und Anerkennung wirklich verdient.“

Durch das Engagement der Schülerinnen und Schüler am Sozialen Tag werden die Partnerprojekte gefördert, die sich unter anderem für eine demokratische Gesellschaft und gegen Ausgrenzung einsetzen. Ein Projekt ist zum Beispiel „Gypsy Roma Urban Balkan Beats“ in Serbien. Hier können Kinder und Jugendliche der Minderheit der Roma, die starke Diskriminierung erfahren, ihre Bildung verbessern, sich insbesondere musikalisch und künstlerisch entfalten und sich so langfristig selbstbewusster in ihr soziales Umfeld integrieren. Neben diesem sozialen Aspekt können die SchülerInnen weiterhin auch persönliche Erfahrungen sammeln, welche sie für das spätere Berufspraktikum nutzen können. 0

Allgemein Anstehende Termine Berufliche Gymnasien Gymnasium Internat Presse Realschule VEFA

Altschülertreffen

„Alte Freunde, Erinnerungen und eine gute Zeit“

Das Team der VEFA für die Festivitäten.


Vereinigung der Eltern, Freunde und Altschüler des Pädagogium Baden-Baden e.V. veranstaltet am 13. Juli großes Altschülertreffen Baden-Baden – Am Samstag, den 13. Juli treffen sich mehr als 100 Altschülerinnen und Altschüler des Pädagogiums aus über 30 Jahrgängen zu dem gemeinsamen
Altschülertreffen 2019. Zwischen 11 und 20 Uhr ist jeder herzlich eingeladen, der seine Schulzeit auf dem Pädagogium Baden-Baden, oft auch Päda genannt, verbracht hat.
„Beim Pädagogium ist die Verbundenheit der Absolventen zu ihrer alten Schule auch nach vielen Jahren noch sehr ausgeprägt.“, sagt die 1. Vorsitzende der VEFA, Marion Mokesch. Deshalb hat
man sich dazu entschieden, ein gemeinsames Altschülertreffen für alle ehemaligen Schülerinnen und Schüler des Pädagogiums zu veranstalten. Besonders wichtig war es den Organisatorinnen
und Organisatoren dabei, dass die Gäste genug Zeit haben, sich auszutauschen und die Veränderungen auf dem Päda-Gelände erkunden zu können – zwei Führungen durch die Familie Büchler bieten hierzu die Möglichkeit.
Für eine große Auswahl an Speisen und Getränke wird ebenfalls gesorgt sein. Gegen eine einmalige Anmeldegebühr von 20€ pro Person kann man so den ganzen Tag nach Herzenslust schlemmen oder kühle Getränke genießen. Egal ob frische, mediterrane Antipasti, herzhaftes vom Grill oder süße Desserts – hier kommt jeder auf seine Kosten. Und auch an der Bar, wird für jeden Geschmack etwas zu finden sein. Zu den Highlights des Altschülertreffens gehören ein Poetry Slamer, der über die gute alte Schulzeit erzählen wird. Ebenso wird DJ MCM die Gäste musikalisch durch den Tag begleiten und Erinnerungsfotos können durch eine Fotobox ebenfalls aufgenommen und mitgenommen werden. Besonders freuen können sich die Gäste über Lehrerinnen und Lehrer von damals und heute, die ebenfalls eingeladen sind, das Altschülertreffen zu besuchen.
„Die Vorfreude auf das Altschülertreffen ist bei uns allen schon sehr groß. Es herrscht immer eine besondere Atmosphäre, wenn so viele Menschen mit einer gemeinsamen Vergangenheit aufeinandertreffen.“, so die Atlschülervertreter Desiree Wilkesmann-Altig, Moritz Faller und Patrick
Ursu. Weitere Informationen über das Altschülertreffen 2019 der Vereinigung der Eltern, Freunde und Altschüler des Pädagogium Baden-Baden e.V., auch VEFA genannt, und die Anmeldung finden Sie unter https://paedagogium-baden-baden.de/vefa/altschuelertreffen-2019/. Anmeldeschluss ist der 1. Juli.

Mehr Infos über den Veranstalter und die Veranstaltung: Seit 1981 versteht sich die VEFA, Vereinigung der Eltern, Freunde und Altschüler des
Pädagogiums Baden-Baden e.V., als gemeinnütziger Förderverein.
Wir haben das Ziel gemeinsam mit der Schulstiftung Pädagogium den Schülerinnen und Schüler eine besondere Schulzeit zu ermöglichen. Unsere Fördermaßnahmen umfassen Projekte im kulturellen, sportlichen und sozialen Bereich. Zusätzlich unterstützen wir die Anschaffung außergewöhnlicher Lehr- und Lernmittel, die nicht zur normalen Ausstattung einer Schule gehören.
Das Altschülertreffen ist eine Veranstaltung der VEFA, die Altschülerinnen und Altschülern des Pädagogiums, die Möglichkeit bietet, mit den ehemaligen Mitschülerinnen und Mitschülern und der Schule in Kontakt zu bleiben. Das Altschülertreffen findet am 13. Juli 2019 von 11-20 Uhr auf
dem Schlossberg (Pädagogium Baden-Baden) statt. Die Anmeldung steht allen Ehemaligen des Pädagogium offen und kostet 20€.

Gymnasium Presse

„Was heißt Zukunft?“

Das Plakat zur Ausbildungsmesse

Dieser und mehreren Fragen bezüglich der Berufsorientierung sind die SchülerInnen der 9b des Gymnasiums am 22.Mai nachgegangen. Informiert wurden die künftigen BewerberInnen von Katrin Radke und Aline Schwemmle von der Sparkasse Baden-Baden/Gaggenau.

Vorbereitend zur Ausbildungsmesse haben Katrin Radke und Aline Schwemmle, PersonalerInnen der Sparkasse, den SchülerInnen eine Stunde Rede und Antwort gestanden. Ausgehend von der Frage, wo und wie Praktika bereits stattgefunden haben, erklärten sie anhand des Flyers die Ausbildungsmesse im Kongresshaus Baden-Baden. „Was für Fragen könnte man an einem Stand stellen“, so Katrin Radke, waren dabei Gesprächsthemen, die zur Aussprache kamen und die SchülerInnen auf ihre nahe Zukunft – den Besuch der Ausbildungsmesse – und die ferne Zukunft – die spätere Arbeits- und Lebenswelt vorbereiten.

Deutlich wurde dabei auch, dass Werte wie die Familie und der Spaß im Beruf von großer Bedeutung seien. Von daher kann man den SchülerInnen nur wünschen, dass sie sich am 6. Juni bereits erfolgreich orientieren können.

Rüdiger Lorth

Allgemein Gymnasium Presse

Kinderbuchautor Fritz Fassbinder am Päda

Victoria Brunner und Fritz Fassbinder lesen aus „Rocky – die Gangster und ich“

Ein Leseerlebnis der ganz besonderen Art begeisterte die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 des Gymnasiums und der Realschule.

Fritz Fassbinder, der Autor des Kinderbuchs „Rocky  – die Gangster und ich“ kam ans Pädagogium um zusammen mit der Schülerin Victoria Brunner aus seinem Kriminalroman zu lesen.

Da der Roman zwei Ich-Erzähler hat, bot sich eine Kombi-Lesung an, da Victoria beim Vorlesewettbewerb der 6. Klassen in der Stadtbibliothek just dieses Buch vorstellte.

So übernahm Fritz Fassbinder den Part des Protagonisten Felix, der aufgrund schlechter Mathenoten die Klasse wiederholen musste.

Victoria dagegen schlüpfte in die Rolles des Polizeispürhundes Rocky, der ebenfalls an einer Prüfung scheiterte. Beide freunden sich an und haben viele Abenteuer, vor allem mit gefährlichen Gangstern, zu bestehen.

Die Geschichte fesselte die Schülerinnen derart, sodass nach der Lesung viele Fragen an den Autor gestellt wurden.

Doch nicht nur die Geschichte war Gegenstand der Fragen, auch viele Fragen zur Entstehung eines Buches durfte Fritz Fassbinder beantworten.

Uwe Bissinger

Allgemein Berufliche Gymnasien Gymnasium Presse Realschule

„Netzwerk Beruf – Triff deinen Chef“

Beginnend mit einem Vortrag trafen sich am 27.03.2019 circa 150 Schüler des Pädagogiums in der Aula. Anschließend gab es mit Selbstständigen, Geschäftsführern und Personalvertretern mehrere Austauschmöglichkeiten in kleinen Runden. Dabei konnten den „Chefs von morgen“, wie Andreas Büchler, Geschäftsführer der Schulstiftung Pädagogium, die Experten in seiner Begrüßungsrede nannte, viele Fragen gestellt werden, um Insiderwissen rund um die Themen Bewerbung und Beruf zu erhalten.

Dr. Simone Klein, Headhunterin und Buchautorin aus Baden-Baden, stellte eingangs in einem Impulsvortrag dar, inwieweit Veränderungen als Chance wahrgenommen werden müssen. Dabei gab sie den Schülern des Pädagogiums an die Hand, dass diese so kreativ wie möglich bei der Gestaltung des neuen Lebensabschnitts sein sollten.

Weitere Tipps erfuhren die künftigen Auszubildenden und Studenten in den anschließend stattfinden Einzelgesprächen. In Gruppen mit maximal acht Gesprächsteilnehmern stellten 27 führende Kräfte aus einem breit gefächertem Berufsspektrum in aller Kürze ihre jeweiligen Branchen dar. Zur Sprache kamen dabei neben den Erwartungen, auf welche die Schulabsolvierenden treffen, auch Erfahrungen der ExpertInnen. Michelle Eckstein, Schülerin aus der Eingangsklasse des Wirtschaftsgymnasiums, stellte nach dem Gespräch mit Kerstin Bender, Personalreferentin der Betty Barclay Group fest, „Was alles in dieser Branche angeboten aber auch erwartet wird, habe ich mir gar nicht ausmalen können.“ Für Gespräche standen Referenten aus elf Bereichen zur Verfügung: Dazu zählten Vertreter aus dem Dienstleistungs- und Bankengewerbe, den Medien, des Marketings, des Handwerks oder der Industrie.

Im Zuge der beruflichen Orientierung haben die SchülerInnen des Pädagogiums folglich eine weitere Chance erhalten, auf das Berufs- und Studienleben nach der Schule besser vorbereitet zu werden.

Rüdiger Lorth

Allgemein Gymnasium Presse

„Was kann man mit Philosophie eigentlich machen?“

Jonas Witzel besuchte am 22. März 2019 den Philosophieunterricht am Päda. Dabei stand im Vordergrund, wie das Uni-Leben im Allgemeinen und die Disziplin der Philosophie im Speziellen funktionieren.

Ausgehend von der Ausgangsfrage „Warum man als Schüler Philosophie belegt“, begann der Austausch der SchülerInnen des Philosophie-Kurses und Jonas Witzel, Student der Philosophie und europäischen Ethnologie an der Universität Würzburg. Von den großen Philosophen, zentralen Themen der Philosophie und der Relevanz der Philosophie im Alltag handelten die 90 Minuten Unterrichtszeit.

Folglich diskutierten die SchülerInnen unter Jonas Witzels Anleitung beispielsweise über Nano-Bots, kleine Roboter, die zu medizinischen Zwecken eingesetzt werden, oder über die generelle Frage, ab wann ein Leben eigentlich lebenswert ist. An der Frage „Woran macht ihr den Menschen fest“, merkte man direkt, wie schnell ein Diskurs entstehen konnte, der belegt wie allgegenwärtig Philosophie sein kann.

Trotz des gegebenen Diskurses kam die Unsicherheit von John auf, der sich fragte: „Was kann man mit Philosophie eigentlich machen?“ Witzel deutete in der Hoffnung auf ein Überschwappen der Arbeitsmarktbewegung aus den USA auf seine eigene Zukunft. Dort bestünde folglich die Situation, dass viele examinierte Philosophen in Unternehmen eingestellt werden, da die Kompetenz zu denken, Prozesse und Texte analytisch zu hinterfragen und nach Widersprüchen zu suchen geschult werden, wie nur in wenigen anderen Disziplinen.

Rüdiger Lorth

 

Allgemein Gymnasium Presse

„Was ist mir wichtig im Leben“ – Aus der Schule in die Berufswelt

Am 19. und 20. März 2019 haben die Klassen 9a und 9b des Gymnasiums das Berufsinformationszentrum in Rastatt besucht.

Zu Beginn standen die Frag im Raum, welche Berufe für einen Praktikumsplatz von Interesse sein könnten. Christine Karwath, Berufsberaterin der Arbeitsagentur Rastatt, stand dabei die ganze Zeit mit Tipps und Ratschlägen nicht nur bei Präsentationen rund um die Berufswahl als Expertin zur Seite. Weiterhin hatten die SchülerInnen einen Test zur Berufs- und Studienfeldorientierung zu absolvieren. 48 Fragen, wie zum Beispiel ob man sich gerne mit Regelungen im Umgang mit Umwelt und Natur beschäftigt, haben dabei geholfen, sich selbst entsprechend seiner Fähigkeiten zu orientieren. Als Ergebnis ergaben sich Studienfelder, bezüglich derer man sich anschließend am PC informieren konnte. Auf den Homepages „berufe.net“ bis zu „planet-beruf.de“ oder „was-studiere-ich.de“ konnten sich die Orientierenden Wissenswertes über mögliche Studienfächer oder Berufe erfahren. So stellte Jan am Ende der Veranstaltung fest, „Jetzt kann ich mit der Bewerbung für mein Praktikum beginnen.“

Rüdiger Lorth

Gymnasium VEFA

Mobile Theateraufführung: „Malala – Mädchen mit Buch”

Am Dienstag, den 12.3.19, führte das Theater Baden-Baden das Stück „Malala – Mädchen mit Buch“ (Regie: Maria Kankelfitz) in der Aula des Pädagogiums auf. Zuschauer waren die Schüler der Klassen 8a und 8b des Gymnasiums in Begleitung ihrer Deutschlehrerinnen Frau Steiner und Frau Feirle.

Das Theaterstück handelt von dem Mädchen Malala Yousafzai, die seit ihrem 11. Lebensjahr einen Blog über die Gewalttaten der Taliban-Terroristen in ihrer Heimat Swat in Pakistan schreibt. Malalas Alltag ist von Verboten geprägt- kein Tanzen, kein Musikhören, Mädchen haben nicht das Recht in die Schule zu gehen und Frauen dürfen ohne vollständige Verschleierung nicht das Haus verlassen. Malala ist aber mutig und riskiert sogar ihr Leben, um die politische Situation zu ändern. Da sie sich in ihrem Blog gegen die Taliban ausspricht, wird sie im Jahr 2012 von den Taliban am Kopf angeschossen, als sie sich im Bus auf dem Rückweg von der Schule befindet. Auch nach dem Attentat kämpft Malala weiter für die Rechte der Frauen auf Bildung und Selbstbestimmung. Zwischenzeitlich wurde Malala Yousafzai 2014 als jüngste Preisträgerin in der Geschichte mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet und ist seit fast zwei Jahren Friedensbotschafterin der UN.


Der Schauspieler, und einzige Darsteller des Theaterstückes, Stefan Roschy beschreibt in seiner Rolle, wie er versucht die Geschichte von Malala aufzuschreiben. Hierfür googelt er, liest Bücher über Pakistan, den Islam und führt Interviews, um sich auf diese Weise die Situation von Malala, ihrer Familie und vieler anderer Frauen in Pakistan besser vorstellen zu können. Das Theaterstück über Malala wurde nicht wie gewohnt auf der Bühne gespielt, sondern in der Mitte des Raums, so dass alle Schüler unmittelbar um die Spielfläche herum saßen. Dies ließ den Schauspieler die Emotionen besser rüberbringen und jeder konnte das Geschehen nah miterlerben. Die Bestuhlung für die Zuschauer bildete einen Kreis um die Spielfläche, die aus vielen quadratischen Einzelflächen bestand. Diese Quadrate wurden während des Stücks umgedreht und bildeten beim Schlussbild eine Ansicht aus der Vogelperspektive auf den Bus, in welchem Malala von den Taliban angeschossen wurde. So wird mit dem fertigen Bild nicht nur erzählerisch sondern auch visuell ein Schlusspunkt gesetzt.

Im Anschluss an das Theaterstück durften die Schüler in einem Nachgespräch mit dem Theaterpädagogen Lars Kajuiter Fragen zum Stück stellen. Das Theaterstück war sehr informativ, anschaulich gestaltet und vor allem emotional. Der Inhalt des Stückes gab den Achtklässlern viele Denkanstöße und machte ihnen klar, dass es keine Selbstverständlichkeit ist jeden Tag zur Schule gehen zu können und wie toll es ist, dass es mutige Menschen gibt, die sich für ihre Rechte einsetzen und trotz allem nie aufgeben.

Lieben Dank für die VEFA für die finanzielle Unterstützung!

Esmée H. Gym 8b, Maria P. Gym 8b