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Autorenlesung trotz(t) Corona

Lilys Blut an der Tafel

Wer Corinna Harder ist? Diese Frage war für unsere Sechstklässler schnell geklärt: Die Frau, die über 1500 kurze Rätselkrimis geschrieben hat und über die verschiedenen Editionen der „Black Stories“ zahllose Kinder und Jugendliche in Deutschland – und weltweit!! – erreicht und unterhält. Und Frau Harder war am Mittwoch 21. Oktober bereits zum vierten Mal bei uns am Päda und hat unseren Schüler*innen vorgelebt, dass auch so erfolgreichen Autor*innen ganz normale, spontane und lustige Men schen sind. Doch der Reihe nach…

Im Oktober findet immer der Fredericks-Tag statt, das landesweite Literatur-Lese-Fest, das auch vom Boedecker-Kreis finanziell unterstütz wird und unseren Schüler*innen Lust auf Lesen und Literatur machen soll. Und in diesem Jahr sollte eben wieder einmal Corinna Harder zu uns kommen. Aber war das in Zeiten von Corona überhaupt möglich? Wir haben uns schließlich entschieden, unter strengen Corona-Hygiene-Bedingungen unseren Schüler*innen diese Begegnung doch zu ermöglichen. So gab es statt einer längeren zwei kürzere Lesungen, die Klassen des Gymnasiums und die Realschulklasse hatten jeweils 45 Minuten Zeit, mit der Autorin Rätselkrimis zu lösen und Fragen zu ihrem Leben als Autorin zu stellen. Dabei trugen natürlich alle anwesenden Schüler*innen und Lehrer*innen eine Maske, der warme Nachmittag erlaubte auch eine dauernde Lüftung der Aula.

Aber jetzt zum eigentlichen Geschehen: Frau Harder konnte mit ihrer natürlichen Art die Schüler*innen ganz schnell erreichen und nach einigen einleitenden Worten gingen bei der ersten Rätselgeschichte gleich ganz viele Arme hoch. Und nicht alle Krimis hatten schockierende Fälle zum Inhalt: Wie kam zum Beispiel Lily’s Blut an die Tafel und warum wischte es Oscar cool und grinsend weg. Nach einigen JA-NEIN-Fragen näherten sich die Rätselnden der Lösung, bei der ein stechendes Flugobjekt eine entscheidende Rolle spielt, sehr geschickt. Auch was es mit einem zerteilten Stofftier und einem explodierenden Wal auf sich hat, konnten die Hobbydetektive gemeinsam auflösen. Und wenn es dabei manchmal gruselig oder etwas eklig zugeht – die Kinder lieben es!

Dass dieses Literatur- und Rätselfest für unsere Sechser wieder möglich war, verdanken wir auch der VEFA, die die restlichen Kosten der Lesung übernommen hat. Nun hoffen wir, dass uns Corinna Harder in einem der kommenden Jahre wieder besucht – und dann ganz ohne Masken.

Joachim Köhler

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Preise beim Europäischen Wettbewerb

Das Plakatmotiv des 67. Europäischen Wettbewerbs

Viele Klassen haben sich vor Weihnachten intensiv mit dem Europäischen Wettbewerb auseinandergesetzt. Dieser stand dieses Jahr unter dem Motto „EUnited – Europa verbindet“. Am 22. April wurden die Schulen informiert und auch am Päda gibt es viele Preisträger*innen zu beglückwünschen:

Preisträger*innen der 7b sind:

Clara- Emilia Braunbeck, Lucas Ursel, Lorenzo Zimber (Landespreis)

Charlotte Rodday, Leo Barthlott (Landespreis mit einer zusätzlichen Nominierung zum Bundespreis)

Preisträger*innen der Eingangsklasse A sind:

Florine von Ganske, Anais Kockler, Thuy Dinh, Joline Zemmrich, Laetitia Snounou (Orts- bzw. Landespreis)
Jeannie Conradt, Leon Kötter (Landespreis)

Preisträgerin der Realschulklasse 9a

Nora Seider erhält einen Ortspreis.

Der Kurs der Jahrgangsstufe 1 hat sich bei Uta Kollmann in Bildender Kunst mit dem Thema Körperkultur beschäftigt, die Schüler*innen der 6. Klassen haben „Baba Yaga meets Froschkönig“ interpretiert. Dabei wurden fünf Gruppenarbeiten und 2 Einzelarbeiten prämiert:

Landespreis mit Nominierung zum Bundespreis Polina Druzhinina/Elisa Iber/Anna Grymbowski/Julia/Hilger (GYM J1)

Landespreise Nancy Kostic/Marie Hermann/Sophia Eberhardt/Lisa Nikitina (GYM J1) Philipp Rissling/Carina Nagl (GYM J1) Quentin Stauch/Laetitia Volk/Vivana Volk (GYM J1)

Ortspreise Felicitas Adler/Daria Wessel/Fiona Groitl/Philippa Jung (GYM 6b) Mateusz Makosza (GYM 6a) Emma Canino (GYM 6a)

Im Rahmen des Deutschunterrichts bei Frau Susanne Büchler bearbeiteten die Schülerinnen und Schüler folgende Themen:

Ein Tag ohne Handy – Was würde sich ändern, wenn morgens kein Handy da wäre? Welche Dinge würdest du vielleicht auch neu entdecken?“

Ene, mene, muh – und rein kommst du!  Jeder Mensch ist einzigartig. Manchmal ist es aber gar nicht so einfach, anders zu sein. Es kommt zu Streit, Ausgrenzung oder gar Mobbing. Was kannst du zu einem friedlichen Zusammenleben beitragen?“

Die Schüler*innen haben sich kreativ mit den Aufgaben auseinandergesetzt und nach den Vorgaben digital bearbeitet. Die besten Arbeiten der Klasse wurden im Januar eingereicht.

Bei Herrn Mathias Bogner haben sich die Schüler*innen im Fach Geographie, in frei wählbaren Erarbeitungsformen, mit Fragen zum Klimawandel beschäftigt. Zu den prämierten Projekten zählen neben einem selbstgedrehten Video (Laetitia, Joline und Thuy) und einem Poetry Slam (Florine und Anais) auch eine selbstprogrammierte App (Jeannie und Leon). Dabei ging es immer um folgende Frage:

„Klima in Europa – Uns Europäerinnen und Europäer verbindet der Wunsch nach sauberer Luft und intakter Umwelt. Doch die wenigsten sind bereit, dafür auf Gewohnheiten oder Luxus zu verzichten. Gestalte Lösungsvorschläge und setze dich für den Erhalt unserer Umwelt ein.“

Auch wenn die offizielle Preisverleihung der Stadt Baden-Baden vermutlich wegen Corona leider ausfallen muss, sagen wir nochmals auf diesem Weg: „Herzlichen Glückwunsch“.

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Wer kommt eine Runde weiter?

Die besten Vorleser*innen der Stadt

Joshua Kösterke mit seinem Roman „Luzifer“

Nachdem wir im November unsere beiden Schulsieger*innen innerhalb des bundesweiten Vorlesewettbewerbs gekürt hatten, durften diese nun in die nächste „Pokalrunde“: In der Stadtbibliothek wurden am vergangenen Donnerstag 13. Februar ab 15 Uhr die besten Vorleser*innen aus den Baden-Badener Schulen ermittelt.

Unsere beiden Besten, Joshua Kösterke für die Realschule und Alice Müller für das Gymnasium, traten hier in einer Gruppe von insgesamt sechs Vorleser*innen an. Als Lehrerin begleitet wurden sie dabei von Frau Lorenz. Die sechs Schüler*innen aus den Baden-Badener Schulen lasen aus tollen Büchern und gaben sich alle sehr viel Mühe, die Jury zu überzeugen. Bundesweit gibt es aber noch immer rund 7000 Konkurrenten um den Siegertitel.

Im ersten Durchgang tragen die „Leseprofis“ Teile aus selbst mitgebrachten Jugendbüchern vor. Schulsieger Joshua Kösterke (RS_6a) las zunächst aus „Luzifer junior – Zu gut für die Hölle“ von Jochen Till und Alice (Gym_6b) aus „Winston – Ein Kater in geheimer Mission“ von Frauke Scheunemann.

Anschließend müssen dann alle Teilnehmer*innen auch noch aus einem „Fremdtext“ vorlesen, in diesem Jahr war das „Die beste Bahn meines Lebens“ von Anne Becker. Dieses Buch durften dann alle sechs Schulsieger*innen als Preis mit nach Hause nehmen. Am Ende wählte die fünfköpfige Jury den Schüler Niklas Wissmann vom Gymnasium Hohenbaden zum diesjährigen Stadtsieger. Dazu gratulieren wir sehr herzlich!

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Die Rache des Pharao!

Fürchten Sie „…die Rache des Pharao“?

Wissen Sie, welche Gesetze im „Clan der Wölfe“ gelten? Oder gar, „wie man unsterblich wird“? Dies alles sind Teile der Titel von Büchern, aus denen unsere Klassensieger*innen beim diesjährigen Vorlesewettbewerb am heutigen Donnerstag, 28.11. vorgelesen haben. Denn heute wurden bei uns am Päda die Schulsieger*innen gekrönt – und dieses Finale war ganz schön nervenaufreibend.

Vier Teilnehmer*innen aus den beiden sechsten Klassen des Gymnasiums und zwei aus der 6a der Realschule stritten um den begehrten Titel des Vorlesers bzw. der besten Vorleserin an unseren beiden Schularten: Cita Bartho, Joshua Kösterke, Lara Hatz, Alice Müller, Gian Stolz und Paul Gerster. Und sie haben es den vier Juror*innen, den Deutschlehrer*innen der drei Klassen und dem Fachbereichsleiter Deutsch, wieder sehr schwer gemacht.

Alle lasen aus einem „Wahltext“, also eine selbst ausgewählte Stelle aus einem ihrer Lieblingsbücher. Dabei mussten die Lehrer*innen Lesetechnik, Interpretation und die Auswahl der Textstelle bewerten. Anschließend kam dann der „Fremdtext“ an die Reihe: Alle sollten nacheinander aus dem berühmten Jugendbuch „Krabat“ von Otfried Preußler vorlesen. Auf sehr unterschiedliche Weise gelang es den Teilnehmer*innen dabei, die Geschichten nur durch ihre Stimme zum Leben zu erwecken und uns Zuhörer*innen zu fesseln.

Noch schöner wurde der Nachmittag durch den Rahmen: In der Bibliothek unseres Künstlerhauses konnten wir es uns bei Kakao und Gebäck so richtig gemütlich machen und fremde Welten betreten, während draußen die Herbststürme tobten.

Aber schließlich musste eine Entscheidung gefällt werden. Nach langer Diskussion wegen der durchgehend tollen Leseleistungen standen die diesjährigen Schulsieger*innen fest: Joshua Kösterke für die Realschule und Alice Müller für das Gymnasium. Wir gratulieren auf diesem Weg noch einmal sehr herzlich! Bei den Kreisentscheiden im Februar werden uns die beiden im Rahmen des Wettbewerbs der Stadt Baden-Baden sicher würdig vertreten. Ob wir da dann erfahren, wie man unsterblich wird…? Wir sind gespannt!